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Normale, lustige, traurige Texte, Bilder, Videos usw.


nichtdieMama
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Aus einer guten alten Zeit

Johannes Riegsinger Streetsurfing
erschienen in: MO 04/98


Herrliche Fahrdynamik, Mensch und Maschine, grandiose Freiheit. Wenn es nicht darum geht, um was geht es beim Motorradfahren dann?
Irgendwann in der Steinzeit kam ein Neandertaler auf die Idee, sich auf den RĂŒcken eines Pferdes zu setzen, anstatt es zu essen. Der brutale Abzug des Gauls muss so bestechend gewesen sein, dass der Neander beschlossen hat, Pferde zum Angasen zu benutzen. Es steckt eben im Menschen. Alles, was schneller ist als er zu Fuß, wird genĂŒsslich zur Brust genommen.
Rasen. Bis zur Besinnungslosigkeit ĂŒber die Landstraße brettern. Sich SchrĂ€glagen reinziehen, die entgegenkommende Autofahrer mit offenstehendem Mund und völlig fertig den nĂ€chsten Parkplatz aufsuchen lassen. Warnschilder und Tempolimits großzĂŒgig ignorieren, jeden anderen als Gegner sehen und obendrein noch einen Heidenspaß haben. Heizen. Blasen. Jagen. Uuaah!
Klar, nicht jeder will und braucht das. Ist ja auch verboten und gefĂ€hrlich. Man kann dabei sterben, im Rollstuhl enden, den FĂŒhrerschein und viel Geld verlieren. Und trotzdem ist das gut durchgewĂ€rmte Fahren auf Landstraßen die Essenz des Motorradfahrens. Du hockst auf dem Eisen, drehst am Gas und es geht vorwĂ€rts. Einfach nur vorwĂ€rts. Es tut so gut, wenn man Beschleunigung nicht am Tacho ablesen muss, sondern spĂŒrt, wie es einem die Augen in Richtung Gehirn zieht, die Eingeweide gegen das RĂŒckgrat presst und die Arme lĂ€ngt. Aber es muss gar nicht die Brachialbeschleunigung Marke "Tritt in die Nieren" sein. Es reicht, immer wieder in langen ZĂŒgen die Geraden runterzufrĂ€sen und zu hoffen, dass eine Kurve kommt.
Selbst auf einer Drossel-125er ist es Ă€ußerst vergnĂŒglich, das Motörchen arbeiten zu lassen, die GĂ€nge im richtigen Augenblick reinzutreten und beim Geschwindigkeitskontrollblick auf die immer zorniger vorbeifliegenden BĂŒsche zufrieden festzustellen, dass man an der nĂ€chsten Kurve entschlossen in die Eisen muss, wenn es nicht "Hecke" anstatt "Ecke" heißen soll.
Bremsen ist nicht lÀstig, sondern auch schön. Wer liebt es nicht? Zischend fahren die Kolben gegen die Scheiben, und je nach Untersatz ist die Bremswirkung... Àh, hoffentlich richtig gut. Der Körper wird schwer und schwerer, der Vorderreifen braust beleidigt am Asphalt, und wenn es genau bis in die Ecke reicht, war's gut.
Zeit fĂŒr ein GestĂ€ndnis: Es gab eine Zeit in meinem Leben - so kurz nach achtzehn - da waren BMWs fĂŒr mich das Sinnbild der TrĂ€gheit. Ich weiß nicht mal weshalb, aber ich war der festen Meinung, dass Leute, die BMWs fahren, schlicht und einfach Angst haben. Ist doch logisch: Wie kann sich jemand mit gesundem
Menschenverstand ein so kreuzhĂ€ĂŸliches Ding wie eine K 100 kaufen, wenn er eine GSX-R haben kann? Oder irgendetwas anderes, das aussieht wie ein Motorrad und nicht wie ein KĂŒchengerĂ€t.
Eines Tages feure ich so recht fidel den Schwarzwald hinunter und sehe zu meinem großen EntzĂŒcken in der Ferne eine BMW auf meine Straße einbiegen. Nagelneue K 100 RS, Koffer aus dem BMW-Zubehörprogramm, Systemhelme, korrekt gekleidete Sozia und am Lenker - dem Bauchumfang nach zu schließen - ein Herr im besten Alter. Das klassische Feindbild! Mit einem Freudenjuchzer gingen bei mir alle Systeme auf Angriff, ich wollte dem alten Herrn zeigen, was eine Harke ist.
FĂŒnf Minuten spĂ€ter, nachdem ich in diversen Ecken so knapp wie nur irgend möglich dem Einschlag entgangen war, musste ich mein Weltbild einer grundlegenden Revision unterziehen. Der alte Knabe hatte mir derart lĂ€ssig die rote Laterne umgehĂ€ngt, dass ich den TrĂ€nen nahe war. Und das Schlimmste: Er hatte mich wahrscheinlich nicht einmal bemerkt, wĂ€hrend die Dame auf dem RĂŒcksitz derart gelangweilt wirkte, dass ich vermuten musste, dass ihr das GerĂ€usch der auf dem Boden schrappelnden Koffer altbekannt war.
Andere Anekdote. Ich stehe nach Feierabend am Streckenabschnitt Pflanzgarten der NĂŒrburgring-Nordschleife. Den Berg herunter kommt eine Ducati 916, deren kernig gedrehter Desmo schon im Wald deutlich zu hören ist, der Fahrer scheint mit Ernst bei der Sache zu sein. Heftiger Hang Off im Kurvenscheitel verhilft ihm jedoch auch nicht zum entscheidenden Speedvorteil gegenĂŒber dem Mittsechziger und seiner metallic-braunen R 1100 RT, der ihn locker außen nimmt. Aufrecht sitzend, aus dem Radio weht Swingmusik, der weiße Bart quillt aus dem Helm. Perfekt.
Was schließen wir aus diesen Ereignissen: Geschwindigkeit ist Ansichtssache. Geschwindigkeit hat nur bedingt was mit dem gefahrenen Motorrad zu tun. Der lockere Fahrer macht Tempo, nicht der gestresste. Der legt sich nur zielsicher aufs Ohr. Und: Ich will nie mehr das Genörgel der Gereiften hören. Jungs, Ihr seid durchschaut! Ihr habt Euch doch mit den Horex, Max und anderen TrĂŒmmern auch ordentlich auf die Ohren gegeben. Stimmt's? (Reuige GestĂ€ndnisse bitte an die Redaktion MO)
Warum aber tun wir es alle, in mehr oder minder drastischen Ausmaß? Antwort: Es ist schöner als Fliegen. Egal, ob es der beinharte Raser ist, der tatsĂ€chlich versucht, das Leistungspotential seiner Fireblade auszureizen, oder ob es sich um den mit mathematischer PrĂ€zision vorgehenden Ideallinienfuchs handelt, schnell fahren macht glĂŒcklich! Und es ist vermutlich sogar gesund. Was soviel heißt, dass Ihre Krankenkasse es empfehlen wĂŒrde. Solange Sie sich nicht auf die Erde hauen... Aber das ist ein Thema fĂŒr sich.
StĂŒrzen, darin sind sich die Experten einig, gehört zum Motorradfahren wie das Erbrechen zum Alkoholgenuss. Wer nicht bricht, hat entweder enorme Übung oder einfach nicht alles gegeben. Ein kleiner Sturz ist besonders fĂŒr Einsteiger unvermeidlich. Und wer hat schon aufgehört Fahrrad zu fahren, weil es ihn als Kind vom Drahtesel gerissen hat? Also Schluss mit dem Gejammer.
Problematisch wird es erst, wenn die Zahl der StĂŒrze mit den erfahrenen Kilometern nicht abnimmt. Dann dĂŒrfte das gefahrene Durschnittstempo ziemlich sicher ĂŒber der natĂŒrlichen Reaktionszeit sowie vor allem dem IQ des Sturzpiloten liegen.
Es ist aber auch ein heikles Thema. Denn StĂŒrzen macht, bis auf Ausnahmen, keinen Spaß. Obendrein fĂ€llt es sich mit steigenden Tempo hĂ€rter. Ein bekannter deutscher Motorradtester hat mir das vor kurzem mit den Worten bestĂ€tigt: "Wenn du das erste Mal aufschlĂ€gst, spĂŒrst du, wie die Knochen brechen. Das ist ja noch okay. Beim zweiten Mal splittern sie. Das geht dir schon nahe. Beim dritten Mal spĂŒrst du, wie sich die Splitter ineinander schieben, und ab da ist dir das Ergebnis egal." Diesen Worten ist nichts hinzuzufĂŒgen.
Wie aber kann man StĂŒrze vermeiden, ohne langsamer zu werden? Als erstes zĂ€hlt einzig und alleine die Übung. Man kann es nicht oft genug sagen: Je mehr Motorrad man fĂ€hrt, umso sicherer wird man. Motorradfahren funktioniert eben ganz anders als Autofahren. WĂ€hrend man an das Lenkrad eines Autos einfach ein Gehirn anschließen mĂŒsste, um die Kiste nach links oder rechts zu steuern, ist beim Motorrad unbedingt ein komplizierter Körpereinsatz notwendig. Und der ist Übungssache.
Zweite Regel: Ein Motorrad fĂ€hrt dahin, wo der Fahrer hinschaut. Schwarze Katze von rechts? Einfach erschreckt auf die Mieze starren, und es gibt eine weniger. Zu schnell am Kurveneingang? Eiserner Blick auf die Grasnarbe, und es geht garantiert ab in die BĂŒsche. Im positiven Fall heißt das aber, daß durch diszipliniertes Entlanghangeln an einer eindeutig ins Auge gefassten Linie selbst auf Straßen dritter Ordnung furchterregende Tempi möglich sind. Die Augen dĂŒrfen dabei keineswegs dicht vor dem Motorrad kleben, sondern mĂŒssen der Maschine weit vorauseilen. Der kluge Mensch lernt hieraus aber auch, dass ein Motorrad dann am sichersten bewegt wird, wenn man auf jeden Fall sieht, wohin es geht. Schonungsloses Reinhalten in blinde Ecken ist etwas fĂŒr die Rennstrecke oder fĂŒr Bekloppte.
Dritte Regel: SchrĂ€glage. Schnelles Fahren ohne die psychische FĂ€higkeit zur SchrĂ€glage ist A) nicht möglich und B) gefĂ€hrlich. A), weil ein Motorrad mit zunehmender Geschwindigkeit bei gleichbleibendem Kurvenradius einfach einen grĂ¶ĂŸeren SchrĂ€glagenwinkel braucht. B) ist die Geschichte dazu: Wer hemmungslos in Ecken brĂ€t, die dann zuziehen und sich vor weiterem Abwinkeln fĂŒrchtet, macht blitzartig den Abflug. Deshalb sollte man stĂ€ndig an seiner persönlich möglichen SchrĂ€glage feilen, im Ernstfall ist das mehr wert als jedes ABC, alle ADAC-Mitgliedschaften und Protektorenkombis zusammen. Also runter mit dem Hobel, ohnmĂ€chtiges Vertrauen in den Griff der Straße kostet enorme Überwindung, aber die Belohnung ist wundervoll: Der Horizont verzerrt sich, als habe die Maschine Klauen und ZĂ€hne, hĂ€lt sie sich am eingeschlagenen Radius fest, das Blut fließt so wundervoll warm und zĂ€h. Yippieh.
Wer an seiner SchrĂ€glage feilt, beschĂ€ftigt sich ĂŒber kurz oder lang mit dem Grip seiner Reifen. Dazu kann nur gesagt werden, dass in den meisten FĂ€llen nicht der Reifen das Limit setzt, sondern die StraßenoberflĂ€che. Deshalb gilt die Regel zwei: Guck dir an, wo du hinbrĂ€tst, und das rechtzeitig.
Vierte Regel: Dem Radius der Kurve auf der Außenlinie so lange folgen, bis man deutlich den Kurvenausgang sichtet und erst dann nach innen vollstrecken. Wer in
lockerer Racer-Manier die vermeintliche Ideallinie entlangglĂŒht, kann sich unversehens vor einer brutal zuziehenden Hundekurve finden. So hat schon mancher sein Moped im Gegenverkehr versenkt. Was an der Außenlinie noch wichtiger ist: Nur so ist der SchĂ€del vor den KĂŒhlern entgegenkommender LKWs sicher. Vorsicht aber mit der StraßenoberflĂ€che, denn logischerweise finden sich Rollsplit, Schmodder und Öl meistens an der Außenbahn.
Und Regel fĂŒnf: Hartes Bremsen in Kurven ist völliger Schwachsinn! Erstens stellen moderne Niederquerschnittsreifen viele MotorrĂ€der auf, sie vermindern also die mögliche SchrĂ€glage, wenn der Fahrer nicht durch erhöhten Körpereinsatz diesem Aufstellen entgegenwirkt. Zweitens verkraftet ein Vorderreifen nur entweder KurvenfĂŒhrungskraft oder Bremskraft. Zu tiefes oder gar panisches Hineinbremsen in Kurven erhöht die Gefahr, aufgrund eines wegrutschenden Reifens auf die Waffel zu bretzeln. Man weiß das hinterher nur nicht so genau...
Deshalb ist es ganz wichtig, das korrekte Tempo vor der Kurve anliegen zu haben und nicht auf gut GlĂŒck ins Leere zu ballern. Auf Sicht fahren! Plötzliche Überraschungen können in den meist FĂ€llen durch entschlossenes DrĂŒcken gemeistert werden, da die zunehmende Reibung der Reifen auf der Straße erstaunlicherweise das ĂŒberschĂŒssige Tempo zuverlĂ€ssig abbaut.
Wer diese Grundregeln testet, wird feststellen, dass er das Motorrad ganz anders zu sehen beginnt. Es macht viel mehr Spaß, ist sicherer und als willkommener Nebeneffekt steigt auch der Schnitt. Alles paletti jetzt? Halt! Plötzlich ist das Tempo so hoch, dass man sich um ein Vielfaches mehr konzentrieren muss, denn wer beim zĂŒgigen Aneinandersetzen dieser Regeln plötzlich eine Masche fallen lĂ€sst, der hat schneller große Löcher in den StrĂŒmpfen als ihm lieb ist.
Nun zu einem traurigen und ernsten Thema. Viel schlimmer als jede Hundekurve, jede Diesellache und sogar schlimmer als ein verregneter Sommer ist der Polizist. Es ist der natĂŒrliche Feind des Street-Surfers. Es gibt zwar, das wissen wir, eine Menge lustiger Typen bei der Polizei, solche, die sich nach Feierabend auf ihre ZRX werfen um sich den Stress vom Hals zu blasen, aber im großen und ganzen versteht der Polizist keinen Spaß. Das darf er auch nicht, denn sobald er lacht oder gar ein Auge zudrĂŒckt, wird er entlassen. Andere Leute zu nerven, das ist sein Job. Er kann nichts dafĂŒr, deshalb muss man ihm auch nicht böse sein, sondern eher Mitleid haben. FrĂŒher haben Polizisten Verbrecher verhaftet, heute mĂŒssen Polizisten TemposĂŒnder erwischen.
Unseren klugen Lesern stellen sich vermutlich folgende Fragen: Warum gibt es ein Tempolimit? Sind Tempolimits notwendig? Wenn ich temposĂŒndige, bin ich dann ein schlechter Mensch? Was raten mir die Experten?
Die Antworten auf all diese Fragen beginnen mit dem durchschnittlichen Verkehrsteilnehmer. Der durchschnittliche Verkehrsteilnehmer ist Autofahrer. Der durchschnittliche Autofahrer hat zwar vom Tuten, aber keineswegs vom Blasen Ahnung.
FahrzustĂ€nde, die von einer gleichförmigen, einheitlich normierten Fortbewegung abweichen, erschrecken ihn zutiefst. Er ist aber auch gar nicht in der Lage, solche FahrzustĂ€nde herbeizufĂŒhren, denn er steht meistens im Stau. Steht er nicht im Stau,
sitzt er aber immer noch im Auto, und dieses GefĂ€hrt ist halt rein konstruktiv nicht in der Lage, aus eigener Kraft ungleichförmige FahrzustĂ€nde anzunehmen. Der Staat wiederum liebt seine Autofahrer und tut alles, um die normierte Fortbewegung zu unterstĂŒtzen und gleichförmiger zu machen. Deshalb gibt es immer mehr autotaugliche, gerade, breite und grottenscheißlangweilige Straßen. An Stellen, wo der Straßenverlauf noch der Topographie folgt, was sehr spannend sein kann, werden dann eben Tempolimits errichtet.
Langer Rede, kurzer Sinn: Die meisten Tempolimits auf offenen Landstraßen sind rein sicherheitstechnisch ungefĂ€hr so notwendig wie Atombomben im Irak. Sie sind kein schlechter Mensch, wenn Sie sich nicht an diese Limits halten, sondern nur ein illegaler Mensch. Selbst religiöse Menschen sollten prinzipiell kein schlechtes Gewissen haben, denn der einzige, der alles sieht, hat ja kein Tempolimits errichtet. Die Polizei arbeitet zwar daran, alles zu sehen, aber solange sie es noch nicht geschafft hat, wird es durchaus unbeobachtete Momente geben, die man ausnutzen könnte...
Tun Sie also, was Sie wollen, und vergessen Sie nie: Nur ein lebendiger und gesunder Mensch kann ein guter Motorradfahrer sein. Andernfalls ist er entweder eine Leiche oder ein KrĂŒppel. Die Auswahl ist da leider sehr begrenzt...

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vor 18 Minuten schrieb JUPP:

Aus einer guten alten Zeit

Johannes Riegsinger Streetsurfing
erschienen in: MO 04/98


Herrliche Fahrdynamik, Mensch und Maschine, grandiose Freiheit. Wenn es nicht darum geht, um was geht es beim Motorradfahren dann?
Irgendwann in der Steinzeit kam ein Neandertaler auf die Idee, sich auf den RĂŒcken eines Pferdes zu setzen, anstatt es zu essen. Der brutale Abzug des Gauls muss so bestechend gewesen sein, dass der Neander beschlossen hat, Pferde zum Angasen zu benutzen. Es steckt eben im Menschen. Alles, was schneller ist als er zu Fuß, wird genĂŒsslich zur Brust genommen.
Rasen. Bis zur Besinnungslosigkeit ĂŒber die Landstraße brettern. Sich SchrĂ€glagen reinziehen, die entgegenkommende Autofahrer mit offenstehendem Mund und völlig fertig den nĂ€chsten Parkplatz aufsuchen lassen. Warnschilder und Tempolimits großzĂŒgig ignorieren, jeden anderen als Gegner sehen und obendrein noch einen Heidenspaß haben. Heizen. Blasen. Jagen. Uuaah!
Klar, nicht jeder will und braucht das. Ist ja auch verboten und gefĂ€hrlich. Man kann dabei sterben, im Rollstuhl enden, den FĂŒhrerschein und viel Geld verlieren. Und trotzdem ist das gut durchgewĂ€rmte Fahren auf Landstraßen die Essenz des Motorradfahrens. Du hockst auf dem Eisen, drehst am Gas und es geht vorwĂ€rts. Einfach nur vorwĂ€rts. Es tut so gut, wenn man Beschleunigung nicht am Tacho ablesen muss, sondern spĂŒrt, wie es einem die Augen in Richtung Gehirn zieht, die Eingeweide gegen das RĂŒckgrat presst und die Arme lĂ€ngt. Aber es muss gar nicht die Brachialbeschleunigung Marke "Tritt in die Nieren" sein. Es reicht, immer wieder in langen ZĂŒgen die Geraden runterzufrĂ€sen und zu hoffen, dass eine Kurve kommt.
Selbst auf einer Drossel-125er ist es Ă€ußerst vergnĂŒglich, das Motörchen arbeiten zu lassen, die GĂ€nge im richtigen Augenblick reinzutreten und beim Geschwindigkeitskontrollblick auf die immer zorniger vorbeifliegenden BĂŒsche zufrieden festzustellen, dass man an der nĂ€chsten Kurve entschlossen in die Eisen muss, wenn es nicht "Hecke" anstatt "Ecke" heißen soll.
Bremsen ist nicht lÀstig, sondern auch schön. Wer liebt es nicht? Zischend fahren die Kolben gegen die Scheiben, und je nach Untersatz ist die Bremswirkung... Àh, hoffentlich richtig gut. Der Körper wird schwer und schwerer, der Vorderreifen braust beleidigt am Asphalt, und wenn es genau bis in die Ecke reicht, war's gut.
Zeit fĂŒr ein GestĂ€ndnis: Es gab eine Zeit in meinem Leben - so kurz nach achtzehn - da waren BMWs fĂŒr mich das Sinnbild der TrĂ€gheit. Ich weiß nicht mal weshalb, aber ich war der festen Meinung, dass Leute, die BMWs fahren, schlicht und einfach Angst haben. Ist doch logisch: Wie kann sich jemand mit gesundem
Menschenverstand ein so kreuzhĂ€ĂŸliches Ding wie eine K 100 kaufen, wenn er eine GSX-R haben kann? Oder irgendetwas anderes, das aussieht wie ein Motorrad und nicht wie ein KĂŒchengerĂ€t.
Eines Tages feure ich so recht fidel den Schwarzwald hinunter und sehe zu meinem großen EntzĂŒcken in der Ferne eine BMW auf meine Straße einbiegen. Nagelneue K 100 RS, Koffer aus dem BMW-Zubehörprogramm, Systemhelme, korrekt gekleidete Sozia und am Lenker - dem Bauchumfang nach zu schließen - ein Herr im besten Alter. Das klassische Feindbild! Mit einem Freudenjuchzer gingen bei mir alle Systeme auf Angriff, ich wollte dem alten Herrn zeigen, was eine Harke ist.
FĂŒnf Minuten spĂ€ter, nachdem ich in diversen Ecken so knapp wie nur irgend möglich dem Einschlag entgangen war, musste ich mein Weltbild einer grundlegenden Revision unterziehen. Der alte Knabe hatte mir derart lĂ€ssig die rote Laterne umgehĂ€ngt, dass ich den TrĂ€nen nahe war. Und das Schlimmste: Er hatte mich wahrscheinlich nicht einmal bemerkt, wĂ€hrend die Dame auf dem RĂŒcksitz derart gelangweilt wirkte, dass ich vermuten musste, dass ihr das GerĂ€usch der auf dem Boden schrappelnden Koffer altbekannt war.
Andere Anekdote. Ich stehe nach Feierabend am Streckenabschnitt Pflanzgarten der NĂŒrburgring-Nordschleife. Den Berg herunter kommt eine Ducati 916, deren kernig gedrehter Desmo schon im Wald deutlich zu hören ist, der Fahrer scheint mit Ernst bei der Sache zu sein. Heftiger Hang Off im Kurvenscheitel verhilft ihm jedoch auch nicht zum entscheidenden Speedvorteil gegenĂŒber dem Mittsechziger und seiner metallic-braunen R 1100 RT, der ihn locker außen nimmt. Aufrecht sitzend, aus dem Radio weht Swingmusik, der weiße Bart quillt aus dem Helm. Perfekt.
Was schließen wir aus diesen Ereignissen: Geschwindigkeit ist Ansichtssache. Geschwindigkeit hat nur bedingt was mit dem gefahrenen Motorrad zu tun. Der lockere Fahrer macht Tempo, nicht der gestresste. Der legt sich nur zielsicher aufs Ohr. Und: Ich will nie mehr das Genörgel der Gereiften hören. Jungs, Ihr seid durchschaut! Ihr habt Euch doch mit den Horex, Max und anderen TrĂŒmmern auch ordentlich auf die Ohren gegeben. Stimmt's? (Reuige GestĂ€ndnisse bitte an die Redaktion MO)
Warum aber tun wir es alle, in mehr oder minder drastischen Ausmaß? Antwort: Es ist schöner als Fliegen. Egal, ob es der beinharte Raser ist, der tatsĂ€chlich versucht, das Leistungspotential seiner Fireblade auszureizen, oder ob es sich um den mit mathematischer PrĂ€zision vorgehenden Ideallinienfuchs handelt, schnell fahren macht glĂŒcklich! Und es ist vermutlich sogar gesund. Was soviel heißt, dass Ihre Krankenkasse es empfehlen wĂŒrde. Solange Sie sich nicht auf die Erde hauen... Aber das ist ein Thema fĂŒr sich.
StĂŒrzen, darin sind sich die Experten einig, gehört zum Motorradfahren wie das Erbrechen zum Alkoholgenuss. Wer nicht bricht, hat entweder enorme Übung oder einfach nicht alles gegeben. Ein kleiner Sturz ist besonders fĂŒr Einsteiger unvermeidlich. Und wer hat schon aufgehört Fahrrad zu fahren, weil es ihn als Kind vom Drahtesel gerissen hat? Also Schluss mit dem Gejammer.
Problematisch wird es erst, wenn die Zahl der StĂŒrze mit den erfahrenen Kilometern nicht abnimmt. Dann dĂŒrfte das gefahrene Durschnittstempo ziemlich sicher ĂŒber der natĂŒrlichen Reaktionszeit sowie vor allem dem IQ des Sturzpiloten liegen.
Es ist aber auch ein heikles Thema. Denn StĂŒrzen macht, bis auf Ausnahmen, keinen Spaß. Obendrein fĂ€llt es sich mit steigenden Tempo hĂ€rter. Ein bekannter deutscher Motorradtester hat mir das vor kurzem mit den Worten bestĂ€tigt: "Wenn du das erste Mal aufschlĂ€gst, spĂŒrst du, wie die Knochen brechen. Das ist ja noch okay. Beim zweiten Mal splittern sie. Das geht dir schon nahe. Beim dritten Mal spĂŒrst du, wie sich die Splitter ineinander schieben, und ab da ist dir das Ergebnis egal." Diesen Worten ist nichts hinzuzufĂŒgen.
Wie aber kann man StĂŒrze vermeiden, ohne langsamer zu werden? Als erstes zĂ€hlt einzig und alleine die Übung. Man kann es nicht oft genug sagen: Je mehr Motorrad man fĂ€hrt, umso sicherer wird man. Motorradfahren funktioniert eben ganz anders als Autofahren. WĂ€hrend man an das Lenkrad eines Autos einfach ein Gehirn anschließen mĂŒsste, um die Kiste nach links oder rechts zu steuern, ist beim Motorrad unbedingt ein komplizierter Körpereinsatz notwendig. Und der ist Übungssache.
Zweite Regel: Ein Motorrad fĂ€hrt dahin, wo der Fahrer hinschaut. Schwarze Katze von rechts? Einfach erschreckt auf die Mieze starren, und es gibt eine weniger. Zu schnell am Kurveneingang? Eiserner Blick auf die Grasnarbe, und es geht garantiert ab in die BĂŒsche. Im positiven Fall heißt das aber, daß durch diszipliniertes Entlanghangeln an einer eindeutig ins Auge gefassten Linie selbst auf Straßen dritter Ordnung furchterregende Tempi möglich sind. Die Augen dĂŒrfen dabei keineswegs dicht vor dem Motorrad kleben, sondern mĂŒssen der Maschine weit vorauseilen. Der kluge Mensch lernt hieraus aber auch, dass ein Motorrad dann am sichersten bewegt wird, wenn man auf jeden Fall sieht, wohin es geht. Schonungsloses Reinhalten in blinde Ecken ist etwas fĂŒr die Rennstrecke oder fĂŒr Bekloppte.
Dritte Regel: SchrĂ€glage. Schnelles Fahren ohne die psychische FĂ€higkeit zur SchrĂ€glage ist A) nicht möglich und B) gefĂ€hrlich. A), weil ein Motorrad mit zunehmender Geschwindigkeit bei gleichbleibendem Kurvenradius einfach einen grĂ¶ĂŸeren SchrĂ€glagenwinkel braucht. B) ist die Geschichte dazu: Wer hemmungslos in Ecken brĂ€t, die dann zuziehen und sich vor weiterem Abwinkeln fĂŒrchtet, macht blitzartig den Abflug. Deshalb sollte man stĂ€ndig an seiner persönlich möglichen SchrĂ€glage feilen, im Ernstfall ist das mehr wert als jedes ABC, alle ADAC-Mitgliedschaften und Protektorenkombis zusammen. Also runter mit dem Hobel, ohnmĂ€chtiges Vertrauen in den Griff der Straße kostet enorme Überwindung, aber die Belohnung ist wundervoll: Der Horizont verzerrt sich, als habe die Maschine Klauen und ZĂ€hne, hĂ€lt sie sich am eingeschlagenen Radius fest, das Blut fließt so wundervoll warm und zĂ€h. Yippieh.
Wer an seiner SchrĂ€glage feilt, beschĂ€ftigt sich ĂŒber kurz oder lang mit dem Grip seiner Reifen. Dazu kann nur gesagt werden, dass in den meisten FĂ€llen nicht der Reifen das Limit setzt, sondern die StraßenoberflĂ€che. Deshalb gilt die Regel zwei: Guck dir an, wo du hinbrĂ€tst, und das rechtzeitig.
Vierte Regel: Dem Radius der Kurve auf der Außenlinie so lange folgen, bis man deutlich den Kurvenausgang sichtet und erst dann nach innen vollstrecken. Wer in
lockerer Racer-Manier die vermeintliche Ideallinie entlangglĂŒht, kann sich unversehens vor einer brutal zuziehenden Hundekurve finden. So hat schon mancher sein Moped im Gegenverkehr versenkt. Was an der Außenlinie noch wichtiger ist: Nur so ist der SchĂ€del vor den KĂŒhlern entgegenkommender LKWs sicher. Vorsicht aber mit der StraßenoberflĂ€che, denn logischerweise finden sich Rollsplit, Schmodder und Öl meistens an der Außenbahn.
Und Regel fĂŒnf: Hartes Bremsen in Kurven ist völliger Schwachsinn! Erstens stellen moderne Niederquerschnittsreifen viele MotorrĂ€der auf, sie vermindern also die mögliche SchrĂ€glage, wenn der Fahrer nicht durch erhöhten Körpereinsatz diesem Aufstellen entgegenwirkt. Zweitens verkraftet ein Vorderreifen nur entweder KurvenfĂŒhrungskraft oder Bremskraft. Zu tiefes oder gar panisches Hineinbremsen in Kurven erhöht die Gefahr, aufgrund eines wegrutschenden Reifens auf die Waffel zu bretzeln. Man weiß das hinterher nur nicht so genau...
Deshalb ist es ganz wichtig, das korrekte Tempo vor der Kurve anliegen zu haben und nicht auf gut GlĂŒck ins Leere zu ballern. Auf Sicht fahren! Plötzliche Überraschungen können in den meist FĂ€llen durch entschlossenes DrĂŒcken gemeistert werden, da die zunehmende Reibung der Reifen auf der Straße erstaunlicherweise das ĂŒberschĂŒssige Tempo zuverlĂ€ssig abbaut.
Wer diese Grundregeln testet, wird feststellen, dass er das Motorrad ganz anders zu sehen beginnt. Es macht viel mehr Spaß, ist sicherer und als willkommener Nebeneffekt steigt auch der Schnitt. Alles paletti jetzt? Halt! Plötzlich ist das Tempo so hoch, dass man sich um ein Vielfaches mehr konzentrieren muss, denn wer beim zĂŒgigen Aneinandersetzen dieser Regeln plötzlich eine Masche fallen lĂ€sst, der hat schneller große Löcher in den StrĂŒmpfen als ihm lieb ist.
Nun zu einem traurigen und ernsten Thema. Viel schlimmer als jede Hundekurve, jede Diesellache und sogar schlimmer als ein verregneter Sommer ist der Polizist. Es ist der natĂŒrliche Feind des Street-Surfers. Es gibt zwar, das wissen wir, eine Menge lustiger Typen bei der Polizei, solche, die sich nach Feierabend auf ihre ZRX werfen um sich den Stress vom Hals zu blasen, aber im großen und ganzen versteht der Polizist keinen Spaß. Das darf er auch nicht, denn sobald er lacht oder gar ein Auge zudrĂŒckt, wird er entlassen. Andere Leute zu nerven, das ist sein Job. Er kann nichts dafĂŒr, deshalb muss man ihm auch nicht böse sein, sondern eher Mitleid haben. FrĂŒher haben Polizisten Verbrecher verhaftet, heute mĂŒssen Polizisten TemposĂŒnder erwischen.
Unseren klugen Lesern stellen sich vermutlich folgende Fragen: Warum gibt es ein Tempolimit? Sind Tempolimits notwendig? Wenn ich temposĂŒndige, bin ich dann ein schlechter Mensch? Was raten mir die Experten?
Die Antworten auf all diese Fragen beginnen mit dem durchschnittlichen Verkehrsteilnehmer. Der durchschnittliche Verkehrsteilnehmer ist Autofahrer. Der durchschnittliche Autofahrer hat zwar vom Tuten, aber keineswegs vom Blasen Ahnung.
FahrzustĂ€nde, die von einer gleichförmigen, einheitlich normierten Fortbewegung abweichen, erschrecken ihn zutiefst. Er ist aber auch gar nicht in der Lage, solche FahrzustĂ€nde herbeizufĂŒhren, denn er steht meistens im Stau. Steht er nicht im Stau,
sitzt er aber immer noch im Auto, und dieses GefĂ€hrt ist halt rein konstruktiv nicht in der Lage, aus eigener Kraft ungleichförmige FahrzustĂ€nde anzunehmen. Der Staat wiederum liebt seine Autofahrer und tut alles, um die normierte Fortbewegung zu unterstĂŒtzen und gleichförmiger zu machen. Deshalb gibt es immer mehr autotaugliche, gerade, breite und grottenscheißlangweilige Straßen. An Stellen, wo der Straßenverlauf noch der Topographie folgt, was sehr spannend sein kann, werden dann eben Tempolimits errichtet.
Langer Rede, kurzer Sinn: Die meisten Tempolimits auf offenen Landstraßen sind rein sicherheitstechnisch ungefĂ€hr so notwendig wie Atombomben im Irak. Sie sind kein schlechter Mensch, wenn Sie sich nicht an diese Limits halten, sondern nur ein illegaler Mensch. Selbst religiöse Menschen sollten prinzipiell kein schlechtes Gewissen haben, denn der einzige, der alles sieht, hat ja kein Tempolimits errichtet. Die Polizei arbeitet zwar daran, alles zu sehen, aber solange sie es noch nicht geschafft hat, wird es durchaus unbeobachtete Momente geben, die man ausnutzen könnte...
Tun Sie also, was Sie wollen, und vergessen Sie nie: Nur ein lebendiger und gesunder Mensch kann ein guter Motorradfahrer sein. Andernfalls ist er entweder eine Leiche oder ein KrĂŒppel. Die Auswahl ist da leider sehr begrenzt...

Ein sehr schönes Text aus einer anderen Zeit! Wenn Du heute wesentliche Passagen daraus der Rennleitung vortrÀgst, nehmen sie den den Bock ab und stecken Dich ggf. in den Knast, auch wenn nicht passiert ist.

Achso so, Neben der Leiche und dem KrĂŒppel gibt es ja auch noch den bekannten Nasenbohrer, sowie den BlĂŒmchenpflĂŒcker. Aber letzterer bemĂŒht sich wenigstens. :P

 

Edited by Mechanist
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vor 2 Stunden schrieb JUPP:

Johannes Riegsinger Streetsurfing
erschienen in: MO 04/98

Ich kann mich noch gut an den Riegsinger erinnern. MO war meine Zeitung. 😁 ... dann ging er zu AUTO MOTOR u. Sport und ich zu Ducati 😇

........ und damals fuhr ich noch BMW (Modell 98)

Pfui deibel 😟 .... ich kann das heute nicht mehr nachvollziehen, dass mir diese Maschine optisch mal gefallen hat . Vom Fahren her war sie super fĂŒr damalige VerhĂ€ltnisse

Ansichten0009.thumb.JPG.889132ef3e0c29e48493bfe96a80d4b3.JPG

GrĂŒĂŸe gerhard


 

 

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vor 12 Minuten schrieb Silver Rider:

Ich kann mich noch gut an den Riegsinger erinnern. MO war meine Zeitung. 😁 ... dann ging er zu AUTO MOTOR u. Sport und ich zu Ducati 😇

........ und damals fuhr ich noch BMW (Modell 98)

Pfui deibel 😟 .... ich kann das heute nicht mehr nachvollziehen, dass mir diese Maschine optisch mal gefallen hat . Vom Fahren her war sie super fĂŒr damalige VerhĂ€ltnisse

Ansichten0009.thumb.JPG.889132ef3e0c29e48493bfe96a80d4b3.JPG

GrĂŒĂŸe gerhard


 

 

MO war fĂŒr mich damals was fĂŒr MĂ€dchen, ich las sehr gerne "Der Reitwagen", den es heute noch gibt, aber damals war es was fĂŒr "harte" Heizer. Habe die Magazine leider nicht mehr aber hier mal ein Zitat aus dem 1980 Jahre:

Dauertestvorstellung: Suzuki RG 500 Gamma SPIEL MIT DEM FEUER

Sie haben als Lenker des Motorrads W. . .. 1. den Fahrstreifenwechsel den anderen Verkehrsteilnehmern nicht angezeigt, 2. eine auf der Fahrbahn deutlch sichtbar angebrachte SperrIinie ĂŒberfahren, 3. die durch Handzeichen gesperrte Kreuzung mit erheblich ĂŒberhöhter Geschwindigkeit durchfahren, 4. beim Einbiegen in eine Wohnstraße mit dem Knie ein Blumenbeet entwurzelt, 5. eine Einbahn in verkehrter Richtung auf dem Hinterrad durchfahren, 6. kein Verbandszeug mitgefĂŒhrt. 1Angeklagter, . zu ihrer Verteidigung was können vorbrin- Sie gen, bevor ich ihnen die Fuzeln Ihres FĂŒhrerscheins wie Konfetti ĂŒber den Kopf streue?" "Ich bin unschuldig, Herr Rat, denn ich saß auf einer Gamma. . ."

Quelle

Die befeuerten wirklich den Kampfgeist in der Szene. Aus heutiger Sicht war es wahnsinnig! 

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Gerade eben schrieb Silver Rider:

.... also weißt !  đŸ€Ł

Ich habe mich aber nie als MĂ€dchen gefĂŒhlt und fand die zeitung einfach toll.

Recht hast Du, ist auch gesĂŒnder wenn man sich einfach nur gut fĂŒhlt.

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Guest CubaLibreee

Sind das ZufÀlle???

Cuba fÀhrt mit seiner Frau zum PCR Test, auf dem Weg zum Arzt in der Ferne bike mit 2x vertikalen Lichter, beim abbiegen zum Arzt, war so klar, eine 950er hinter mir! (Ort: Heising im AllgÀu)

Der Jung fÀhrt HYM, ich lass mir mein Hirn durch die Nase massieren...

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Es war mal so dass auch bei den aktuelleren Posts immer dabei stand wann sie geschrieben wurden.

Seit langem ist es so dass da nur das Wort "Geschrieben" da steht anstatt der Zeitpunkt.

Das ist nicht gut und auch oft irritierend. Gibt es eine Möglichkeit das zu Àndern?

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vor 18 Minuten schrieb SMY:

Oh oh, bei BMW🙈🙈

Duck und wech💹💹😂

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Ich kenne das eine wenig anderes, nÀmlich: Owner + Ducati = Dealer + Geldsack.

Aber fĂŒr meine Rentnergang, wo alle bis auf einen Honda Treiber und meine Wenigkeit, BMW fahren ist es doch ein recht schönes Bild. :)

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vor 5 Stunden schrieb SMY:

Ob @Hyper_950sich jetzt Gedanken macht, nachdem er zu BMW gewechselt istđŸ€”

Schluss mit die Weibers jetzt🙈

Duck und wech 💹💹😂

Naja, Ausnahmen bestÀtigen die Regel?

Noch ist die Family da.

đŸ˜‰đŸ€­

Edited by Guest
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vor 23 Stunden schrieb SMY:

Ob @Hyper_950sich jetzt Gedanken macht, nachdem er zu BMW gewechselt istđŸ€”

Schluss mit die Weibers jetzt🙈

Duck und wech 💹💹😂

na super - jetzt hat er sich abmelden lassen.

homophobe witze von einem moderator - *nicht witzig* - grad von einem moderator hÀtte ich sowas nicht erwartet.

 

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Guest CubaLibreee
vor 9 Minuten schrieb foobar:

das bildchen das @Sym gepostet hatte hÀtte gereicht - das war noch witzig gemeint.

bei dem von mir zitieren post von @Sym wurde es persönlich - nicht mehr witzig.

ach was. Wenn er die HYM verkauft hat was soll er dann noch hier?!?

Aber wir können SMY gerne noch nachtrĂ€glich fĂŒr seinen Corinna Thread von 2020 steinigen 😂

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vor 48 Minuten schrieb CubaLibreee:

ach was. Wenn er die HYM verkauft hat was soll er dann noch hier?!?

Aber wir können SMY gerne noch nachtrĂ€glich fĂŒr seinen Corinna Thread von 2020 steinigen 😂

Wirf den Purschen zu Poden, zu Poden mit ihm😉😂

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Guest
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