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Frühers war alles anders ...


Guest RainerS
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Guest RainerS

Die „alten Hasen“ können sich noch an ganz frühers erinnern. Als man Taschen in Mülltüten mit Spanngurten ans Mopped gebunden hat. Mir bleibt vor allem das Regenequipment in Erinnerung. Der einteilige Kombi, in dem man noch einigermaßen selbstselbständig  hineinkam, aber niemals mehr alleine heraus. Und die komischen Schuhüberzieher. Auch für die Handschuhe gab es Seltsames. Ein Zelt gehörte zur Grundausstattung und es regnete immer rein. Gaskocher und Dosenravioli aus dem Supermarkt, manchmal auch kalt. Und die riesige Lambruscoflasche in Italien. Kambodscha ist sehr ähnlich und mir helfen die Erinnerungen von frühers.

Vielleicht kann der eine oder andere auch mit Komischem aus dem letzten Jahrtausend aufwarten. 

Hat nix mit Nostalgie zu tun. Aber manchmal kommt es nicht schlecht, sich an die Basics zu erinnern. 

Geschichten bitte!

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Guest upperhell

Mittlerweile bin ich in einem Alter, wo ich oft über "früher" nachdenke.
Damals hatte ich einen Kombi zum anziehen und die Legende besagte, dass dieser Regenfest sei. In der Zeit hatte ich gelernt, dass einmal Regen drin bedeutet, dass das Wasser so schnell nicht rauskam.

Zur Serienausstattung des Motorrads gehörte ein Gepäckträger und Spanngurte. Zu einer Fahrt mit Freunden, wurde dort ein Kasten Bier festgezurrt und alles was man brauchte für ein Wochenende war im Rucksack verstaut. Da wir mehrere Leute waren, fuhr einer mit dem Proviant, der andere mit der Ausrüstung, wie Zelt, Schlafsack etc. und der dritte hatte die Verantwortung bzw. die Musik im Gepäck. Das Lagerfeuer machten wir mit Dingen die wir in der Nähe fanden. Steine zum abgrenzen und altes Holz gab es immer. Gegrillt wurde über dem Lagerfeuer und Bier reichte aus um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen.

Jetzt ist es irgendwie anders. Ich erwische mich dabei, wie ich die gesamte Tour plane und schaue, wo ich was unter bekomme. Die einfachen Tüten sind Packsäcken und Koffer gewichen und das Bier wurde durch Wasser, das Fleisch durch gesundes Sachen ersetzt.
Ich glaube heutzutage macht man sich viel zu viele Gedanken und verliert sich in der Planung. Man übernimmt Verantwortung und sehnt sich nach der Freiheit wie früher. SO geht es mir jedenfalls. Man verliert sich in den tollen Geschichten im Internet über Freizeit, Reise und Abenteuer und klebt selbst in der Gewohnheit des Alltages fest.
Wenn ich sage, dass ich wieder so ein kleines Abenteuer erleben möchte, fehlt mir ein Freund, der mir sagt: "Anzug an und los". Stattdessen warten wir darauf, dass der Wein lang genug geatmet hat um ihn genüsslich zu einer leichten Käseplatte zu verzehren.

@RainerS, ich kann dein Gefühl nachvollziehen. Erst neulich las ich das Buch von Christo Förster mit dem Titel Mikroabenteuer #rausundmachen
Der Typ war in ähnlicher Situation und ist einfach mal mit dem Rad von Hamburg nach Berlin gefahren um seinen Kumpel zum Frühstück zu treffen. 

 

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vor 2 Stunden schrieb RainerS:

 

Vielleicht kann der eine oder andere auch mit Komischem aus dem letzten Jahrtausend aufwarten. 

 

Eine schöne Aufforderung!

Ein Schwank von vielen aus meiner Jugend, als sich der Held mit einer Yamaha XS400 und einigen Kumpels aufmachte im Februar Anno 1980, bei schlappen minus 15 Grad, die 750km zum Elefantentreffen am Salzburgring zu bestreiten.

Unvergessen dabei:

- Die Kirschwasserdröhnung von einem alten R69S Gespannfahrer an der schönen Raststädte am Chiemsee, der wohl meinte ohne Kirschwasser hält der Held nicht mehr lange durch

- Die Aufforderung des Veranstalters (BVDM) , Abends bei minus 25 Grad, doch bitte breiten Kumpels nicht draußen vor den Zelten liegen zu lassen

- Die Fackelfahrt zum Gedenken der getöteten Motorradfahrer über den vereisten Salzburgring

- Dito die Solofahrt danach über den Ring, wo der Held fast abgeflogen wäre

-  Das Tauziehen mit den "Gorillas" des BVDM, keine Chance für die Heldentruppe

- Die Fahrt mit einer 125ccm Sport KTM auf einer Miniaturgelände- Piste, bereitgestellt vom Hersteller, mit gepflegten Abflug

- Und dieses schöne Lied hier, was die spielten und über den Ring dröhnte bis der Arzt kam

Da zehre ich noch heute von.

Beste Grüße

Lutz

   

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1990 rum sind wir 5 Mann nach Tchechien zum Motorrad GP gefahren, war die Zeit vom Kevin Schwanz. Einer hatte nur eine Waxjacke und bei der Abfahrt meinte er noch er kauft sich dort einen günstigen Regenkombi. Als wir am Sonntag zur Strecke nachgelaufen sind waren dort lauter fliegende Händler und die hatten auch Regnkombis im Angebot für 10mark. 

He Itsches,  10 Mark los Kauf, darauf er, bist du Blöd wir haben 35C° da kauf ich doch keinen Regenkombi.

Er hat es bereut, den kurz nach Wien hat es sowas von angefangen zu Regen, wir meinten die Welt geht unter und das bis nach Hause (Nähe Ulm). Kurz vor München haben wir nachts auf dem Rasthof angehalten und er hat die Finger nicht vom Lenker bekommen. WIR haben ihm einen Kaffee bestellt wärend er auf der Toilette war und sich mit dem Handtrocker versuchte sich aufzutauen.

Damals sind noch Pennerzeitungen auf der Toilette ausgelegten, er hat sich den ganzen Stabelunter die Jacke gepackt, er sah aus wie ein Michelinmänchen.

Ich muss nicht erwähnen das er bei jeder zukünftigen Ausfahrt bei schönen Wetter sich das anhören durfte!

 

Vielleicht bin ich dieses Jahr mal wieder unten beim GP!

Edited by nichtdieMama
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Guest +Martin+

Im Sommer 1982, ich war stolzer Besitzer einer Honda CB500 four und es ging auf meine zweite Alpentour (die erste kommt noch) mit zwei Schulfreunden, beide auf Honda XL500. Gepäck war in einem Seesack verpackt, Die Klamotten noch zusätzlich in Tüten. Die störrischen dicken die es damals gab und durch die irgendwie immer Wasser durchkroch. Es waren geile 8 Tage, nur der erste Tag war im Regen und natürlich waren die Klamotten abends im Bregenzer Wald aufm Zeltplatz nass. Aber wir waren jung und die Welt gehörte uns. Ein Fläschchen Wein und etwas Brot mit Käse und uns gings prima. Am nächsten Tag dann bis zum Ende der Tour nur noch tolles Wetter, da gabs nix zu meckern. Zu meckern gabs was die Streckenplanung anging. Wir hatten uns auf kleine Strassen geeinigt, nur daß es eben den beiden XLs egal war wie der Strassenbelag war. Die Krönung war der Tremalzo runter nach Tremosine. Wie musste meine geliebte 500er four leiden. Aber da die Erinnerung zum Glück immer nur die guten Dinge hervorbringt wars ein geiler Urlaub ohne Pannen mit zwei Freunden von denen einer leider schon gehen musste. Ich bin auch nicht mehr wirklich in der Lage mich an die Strecke zu erinnern, aber wir waren am Gavia noch auf Schotter, am Gardasee baden, am Caldonazzo auch baden, am Sellajoch die Aussicht genossen, und zurück über Penserjoch Jaufenpass Timmelsjoch. Herrlich

Edited by +Martin+
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Guest +Martin+

Meine erste Alpentour ging nach Lido di Jesolo an der Adria. Wir waren knapp zwei Wochen in den Sommerferien unterwegs und hatten 4 Tage in Jesolo. Warum ? Weil es meine erste Alpentour war im Jahre 1980, ich war 16 Jahre als und mein Moped war eine Honda CB50. Zwar etwas frisiert, aber Autobahnen war nicht, die An- und Abfahrt war jeweils 5 Tage komplett über Land. Meine Begleiter waren die selben zwei Kumpels die auch die zweite Tour mitmachten. Die waren auf Zündapp GTS50 und Puch Cobra Kleinkraftrad unterwegs. Eine absolut tolle Erfahrung, minimales Gepäck auf alle verteilt, ein Zelt für drei. Ein Kolbenfresser an der Zündapp, mit einfachstem Werkzeug in den Bergen an der Strasse den Zylinder abgenommen, die "Schürfwunde" am Kolben und Zylinder mit Taschenmesser und Nagelfeile "repariert". Danach lief die wieder wie neu. Wir haben lauter nette Italiener und Italienerinnen kennen gelernt, sind zu einigen Ramazzottis eingeladen worden, sind mehrfach dem Infarkt nahe gewesen nach einem echten Espresso. Dagegen sind meine heutigen Ausfahrten echte Wellnesstouren.

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vor 25 Minuten schrieb nichtdieMama:

Einer hatte nur eine Waxjacke und bei der Abfahrt meinte er noch er kauft sich dort einen günstigen Regenkombi.

 

Die Wachsjacken/ Hosen von Barbour waren Anfang der 1980 besser als die damaligen Regenkombis, wenn man sie den immer ordentlich (sehr zur Freude der Hausfrauen und Freundinnen) ein wachste. 

Man bekam 6 Flaschbier (0.5l) in die Taschen, und was wollte man damals auf Treffen mehr. Meine habe ich solange getragen bis nichts mehr ging, weil der Stoff brüchig wurde. Getragen wurden dazu alte Leder Cross- Stiefel mit Alu- Schild, Mad Max (der echte) lässt grüßen, mit denen bin ich zwanzig Jahre lang gefahren.

Beste Grüße

Lutz 

Edited by Mechanist
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vor 6 Minuten schrieb +Martin+:

Weil es meine erste Alpentour war im Jahre 1980, ich war 16 Jahre als und mein Moped war eine Honda CB50.

Drehzahlbegeisterter Jungspund Du bist! Mein Mopped war 1976 eine Zündapp KS 50 Supersport von 1967, mit dem politisch überhaupt nicht korrekten  Kennzeichen GM KZ 72.

Beste Grüße

Lutz 

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Mein erster richtiger Moppetturlaub war mit meiner gebrauchten XT550 mit Freundin über die Alpen nach Korsika. Ich hatte eine Belstaff-Wachsjacke in Rot (na ja, zu Beginn war sie das auch ?)  aber keine Regenkombi. Auf dem Weg über die Alpen war die Nordseite vom Col du Galibier verschneit, aber wir haben es rübergeschafft. Zu dem Zeitpunkt trug ich schon blaue Mülltüten als zusätzliche Regenkombi über der Belstaff. Auf der anderen Seite runter fuhren wir dann an einem Schild vorbei, dass den Pass als Gesperrt auswies. War etwas spät. 

Ansonsten war der Urlaub super. Übernachten am Strand in einer buchstäblichen Hundehütte (kein Kuppelzelt oder ähnlich neumodischen Kram sondern wirklich ein Dreieck mit zwei Stangen, keine Absiden oder so), aber ein Trangiakocher war schon damals dabei, sprich Essen ging immer. Billigen, aber guten Landwein mit Käse und Baguette vorm Zelt ... war schon schön. ? 

Ich glaube nicht, daß ich meine Frau heute dazu überreden könnte, aber Lust hätte ich schon, mal wieder einen Moppetturlaub mit Zelt zu unternehmen.

Uli 

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Guest dm-arts

Wir waren zu Zweit auf ner XT500 auf Korsika. Vorne Tankrucksack, hinten 2 Gepäckrollen übereinander und dazwischen wir xD. Damals wars klasse, heute undenkbar. Genauso wie die 3200 km in 5 Tagen auf ner Duke 1 von Holland nach Südspanien ?

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Edited by dm-arts
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vor 57 Minuten schrieb dm-arts:

Wir waren zu Zweit auf ner XT500 auf Korsika. Vorne Tankrucksack, hinten 2 Gepäckrollen übereinander und dazwischen wir xD. Damals wars klasse, heute undenkbar. Genauso wie die 3200 km in 5 Tagen auf ner Duke 1 von Holland nach Südspanien ?

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Daher kommt also dein Fetisch für runde Rückspiegel. ?

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Moin Moin,

sehr "schön" waren die damaligen Kuchenbleche als Nummernschilder. Gefühlt, und bestimmt auch manchmal in echt weil die Heinis vom Amt auch ab und an ihren Spaß haben wollten, war die Größe des Nummernschilds umgekehrt proportional zum Hubraum des Moppds. ;)

Beste Grüße

Lutz   

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Guest RainerS

Ich hab mir gleich nach dem Studium 1990 eine brandneue XT600E von meinem ersten selbst verdienten Geld gekauft. Den Einser machte ich mit 18 Jahren zusammen mit dem Autoführerschein, fürs Motorrad hatte es finanziell jedoch nie gereicht.

Keiner hatte Zeit und ich wollte einfach weg mit meinem ganzen Stolz. Zum Motorrad gab es noch einen weissen Shoei, das war es dann auch. Am ersten Wochenende ging es los mit Pseudolederjacke, Jeans, Turnschuhen, Skihandschuhen und eben dem weissen Helm. Ich band meine alte Sporttasche im Müllsack hinten drauf und fuhr Richtung Italien - genau wie Martin nach Lido di Jesolo, wo ich jedes Jahr während meiner Kindheit den Sommerurlaub mit meinen Eltern verbracht habe. München, Garmisch, Zirler Berg, Innsbruck, die alte Brennerstraße usw. Für richtige Pässe fühlte ich mich noch zu unsicher, dies kam erst auf dem Rückweg. Und wie jeder musste auch ich lernen, dass Motorradfahren auch Leiden bedeutet, wenn der Regen hinten in die Hose läuft, es dann schlagartig vorne zwischen den Beinen kalt und nass wird und wie sich Turnschuhe langsam mit Wasser füllen. Eigentlich hatte ich nichts an Gepäck dabei, ich wollte ja nur fahren. In Jesolo angekommen, unter die Dusche, die einzige Wechselgarnitur rausgekramt und ohne Helm zur nächsten Pizzeria. Wieder klatschnass.

Eigentlich hat es 3 Tage nur geregnet. Aber ich fuhr aus dem Yamahaladen raus, nach Lido di Jesolo und zurück. Unter widrigsten Bedingungen - Wirbelstürme, Wolkenbrüche, Sturzbäche zumindest gefühlt - und ich war stolz auf mich und meine "Geländemaschine". Irgendwie hat es mich nicht mehr losgelassen und bis auf die Französischen Alpen hakte ich alles im "Denzel" ab.

 

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Schon später in der Schweiz mit Koffern und der 1. Frau - die aber nur einmal mitfuhr :). Die Koffer hätte ich mir also sparen können.

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vor 16 Minuten schrieb RainerS:

 

Schon später in der Schweiz mit Koffern und der 1. Frau - die aber nur einmal mitfuhr :). Die Koffer hätte ich mir also sparen können.

 

Rainer, bei mir in der Sturm und Drangzeit sind die Mädels oft auch nur einmal mitgefahren. Als ich das vierte Mopped geschrottet hatte wollte im näheren Umfeld eigentlich keine mehr hinten drauf hocken. Gut das meine bessere Hälfte aus einer anderen Stadt kam und mich der Heizer- Wahnsinn zum Glück schon ein wenig verlassen hatte.

Beste Grüße

Lutz 

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Guest RainerS

@Big-D, das war die Zeit, als man für ein bisschen Schotter hunderte von Kilometern fuhr. Gavia und Tremalzo (keine italienische Vorspeise!)  waren ein Muss und die Mussolinistraßen brachten Abenteuer unter die Stollen am Wochenende. Vor allem, weil die meisten schon gesperrt waren und man den richtigen Zugang finden musste. Später kam dann Slowenien als neues Paradies ohne Beschränkungen hinzu. Reifendruck reduzieren und später wieder mit der Hand schwitzend aufpumpen. Mit der alten GS immer nach oben, bis man nicht mehr wusste, wie man den Eisenhaufen auf dem Pfad umdrehen konnte.

Da fällt mir die Geschichte mit meiner R80GS ein. Am Morgen nach Sterzing, links ab ins Pfitschtal und den Schotterpass hinauf. Ich war alleine und in den letzten Spitzkehren lag noch tiefer Schnee. Ich rein in das Vergnügen und schon war das Vorderrad weg. Beim Aufheben der Kuh rutsch ich aus und komm mit den Füssen über die Strassenkante. Ich steh also am Hang, stütze die Meinige in Schräglage ab und hab keine Ahnung, wie ich mutterseelenallein aus der dämlichen Situation wieder herauskomme. Und ne GS wird umso schwerer, je länger man sie stützt. Ich stand tiefer als das Motorrad und hätte ich sie losgelassen, wäre sie den Hang runter. Keine Ahnung, wie lange ich so bescheuert mit dem Ding stand. Aus dem Nichts kam ein Einheimischer mit seinem Mountainbike und der Depp fing erstmal zum Lachen an, bevor er mich befreite. Meine Zigarette lehnte er ab. Seitdem ... nie mehr Tiefschnee mit Schwergewichtigem!

Oder @Big-D was du mit deinen jungen Jahren auch nicht kennst. Wenn beim Pass an der Grenze vorzeigen der Arm zu kurz ist und man mit der Fuhre gegen das Häuschen kippt ?

Edited by RainerS
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vor 2 Stunden schrieb Big-D:

wart ihr auch dabei als das feuer erfunden wurde?? ? boa seid ihr alt ?

Was meinste wo die Bergriffe "Heizer" und "Feuerstuhl" herkommen! Alles aus grauer Vorzeit wo die damaligen Holz- Pellen nach einer schnellen Runde durchs Wispertal noch das Wasser in den Pfützen (nach dem abstellen) zum dampfen brachten, ohne scheiß jetzt!

Beste Grüße

Lutz 

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vor 1 Stunde schrieb RainerS:

@Big-D,

Oder @Big-D was du mit deinen jungen Jahren auch nicht kennst. Wenn beim Pass an der Grenze vorzeigen der Arm zu kurz ist und man mit der Fuhre gegen das Häuschen kippt ?

Noch ein Schwank! Damals fuhr die Heldentruppe u.a. auch über den Staller- Sattel von Italien nach Österreich. In der Wartezeit vor dem Grenzposten machten wir gar lustigen Schabernack mit dem dortigen Kriegerdenkmal, was die Grenzer aber überhaupt nicht amüsierte. In Folge mussten wir bei voll einsetzendem Regen das Gepäck komplett(!) vorzeigen, das war gar nicht mal so lustig.

Beste Grüße

Lutz   

Edited by Mechanist
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Mein erstes: 

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mein zweites:

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mein drittes:

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mein viertes:

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mein fünftes:

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... und zu jeder gibt es unzählige Geschichten!!!

Nur eine: Mein Cousin (auf dem wackeligen Gepäckträger) und ich (am flatternden Lenker), fuhren zusammen auf der löchrigen Landstrasse (anno 1978), mit Kurzarmhemd, Badehose und einem Handtuch unterm Arm Höchstgeschwindigkeit (etwa 75 km/h) in Richtung Bach zum Baden. Plötzlich stach er mit voller Wucht mit seinen Zeigefingern links und rechts in meine Rippen, - aus Spass, wie er später, nach dem spektakulären Sturz behauptete. Das Häufchen Elend "Quickly" habe ich dann in mühevoller Kleinstarbeitet wieder hergerichtet und an ihn gewinnbringend verkauft. Wir fuhren übrigens nie wieder zusammen! (Bilder aus dem Netzt, da ich die Originalbilder irgendwo auf dem Estrich habe, sorry)

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Mein erster richtiger Mopedurlaub ging anno 1987 mit Kawa GPZ 900 R(mit der ich kurz zuvor auch meine Führerscheinprüfung machte,da meine Fahrschule nur 34 Ps Mopeds hatte für Stufenführerschein damals)

...stilecht mit Harro Lederkombi und dem Harro Elefantenboy,Boeri Helm...und natürlich den obligatorischen Gummispannern um das in Müllsäcken verpackte Equipment zu verzurren...in die Seealpen bis zur Cote d Azur,Canyon de Verdun übers Rhonetal zurück....absolut geile Landschaften u Kurven ohne Ende......

was auch stark in Erinnerung blieb war das "stilvolle" verspeisen des Mittagsmahls in Form von Baguette,Salami,Käse.....direkt vorm Intermarche?

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vor 13 Minuten schrieb Uwe B:

was auch stark in Erinnerung blieb war das "stilvolle" verspeisen des Mittagsmahls in Form von Baguette,Salami,Käse.....direkt vorm Intermarche?

 

Das tollste in diesen Märkten ist doch die Leberpastete! Da konnte ich mich früher dumm und dämlich, im wahrsten Sinne Wortes, fressen!

Anfang der 1980 konnte man auch noch gut da unten wild kampieren und zelten,  ich fand das Zeugs (Wein, Paste, Käse, lecker Tomaten die noch keiner hier kannte usw.) aus den Intermarche schmeckte dann noch besser.

Überhaupt bekam man damals schon einen Eindruck welchen wert die Franzmänner auf das Essen legen, und welcher Mist hier teilweise verkauft wurde und auch wird.

Beste Grüße

Lutz

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Guest dm-arts

1990 bin ich mit meiner XT500 durch die Sahara nach Tamanrasset und ins Hoggar-Gebirge, ganz wie Thierry Sabine selig ? 30 Liter Spritfass drauf, hinten ne grosse Alukiste, das Fahrwerk mit Wilbers-Material wüstentauglich gemacht und los gings. Unterwegs ging nur eine Tankhalterung flöten, sonst hielt sich die XT tapfer. Allerdings ist dann auf der Rückfahrt in Südfrankreich die Kette gerissen, was zu einem Zwangsstop führte mit willkommener Gelegenheit zur Völlerei ?. Schlussendlich wurde ich 40 km vor der Haustüre vom Glatteis auf der A8 besiegt. Ein lieber BMW-Fahrer mit Autotelefon (!) fuhr mich dann bis zur ersten Tramhaltestelle und ich erreichte auf Schusters Rappen die warme Stube. Die XT haben wir dann am nächsten sonnigen Tag heimgeholt...

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vor 11 Minuten schrieb dm-arts:

1990 bin ich mit meiner XT500 durch die Sahara nach Tamanrasset und ins Hoggar-Gebirge, ganz wie Thierry Sabine selig ? 30 Liter Spritfass drauf, hinten ne grosse Alukiste, das Fahrwerk mit Wilbers-Material wüstentauglich gemacht und los gings. Unterwegs ging nur eine Tankhalterung flöten, sonst hielt sich die XT tapfer. Allerdings ist dann auf der Rückfahrt in Südfrankreich die Kette gerissen, was zu einem Zwangsstop führte mit willkommener Gelegenheit zur Völlerei ?. Schlussendlich wurde ich 40 km vor der Haustüre vom Glatteis auf der A8 besiegt. Ein lieber BMW-Fahrer mit Autotelefon (!) fuhr mich dann bis zur ersten Tramhaltestelle und ich erreichte auf Schusters Rappen die warme Stube. Die XT haben wir dann am nächsten sonnigen Tag heimgeholt...

Unsere Heldentruppe hat es in 1982 nur Tawrirt geschafft, war nicht mehr drin mit. Die Böcke (BMW R90S, Suzi GSE 1000, Honda CB 900Boldor) waren mit zwei Mann, zwei Seesäcken und 1x 20l Sprit sowie 1x20L Wasser viel zu schwer für die Wellblechpisten. Auch so ist mir nachher der Hilfsrahmen der Gummikuh durchgebrochen.

Woran ich mich noch gut erinnern kann, ist der total billige Sprit und das gute SAE 40 Einbereichsöl Motoröl, den Kasten Bölckstoff für schlappe 120DM gekauft in einem Hotel für Ausländer Timimoun.

Heute kann man wohl da nicht mehr so ohne weitere überall da unten herum ötteln, weil IS& Consorten da partiell aktiv sein sollen.

Beste Grüße

Lutz   

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