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Wer professionell Motorradsport betreibt, sollte aufpassen…


MiketheBike
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…dass er sich von koksenden Bekannten fernhält!

 

Titel weg, Wintersperre

 

Ende des letzten Jahres bekam der vermeintliche Fünffachweltmeister Marc-Reiner Schmidt seinen am 6. September errungenen Titel von der FIM aberkannt: Bei einem Dopingtest wurde eine verbotene Substanz im Körper des weltbesten Supermotofahrers festgestellt. Da ein Eigenverschulden des Deutschen ausgeschlossen werden konnte, fiel die Strafe moderat aus. 

Die Bombe platzte kurz vor Weihnachten, 13 Wochen nach dem Dopingtest der FIM beim vorletzten WM-Lauf in Busca: Die FIM ehrte feierlich in Lausanne ihre Weltmeister, doch der Platz des Supermoto-Champions blieb leer. Vor Weihnachten wandte sich Marc-Reiner Schmidt an die Öffentlichkeit. Er bestätigte den positiven Dopingtest, bei dem Spuren von Kokain in seinem Körper gefunden wurden. Nachdem auch die B-Probe positiv war, gab es am 12. Oktober einen zweiten Test beim WM-Finale in Mettet, Schmidt war in der WM hier nicht mehr einholbar. Dieser Test f iel negativ aus, doch der Strafenkatalog der FIM Anti-Doping-Regeln sieht eine Aberkennung aller Ergebnisse ab dem Tag des positiven Tests vor. Die FIM strich Schmidt die in Busca und in Mettet errungenen Punkte, was ihn in der WM-Tabelle hinter den Österreicher Lukas Höllbacher und den Franzosen Steve Bonnal zurückwarf. 

„Kokain ist keine leistungssteigernde Substanz, aber es steht auf der Liste der verbotenen Mittel. Ich konnte in meiner Anhörung belegen, dass ich es nicht selbst konsumiert habe, sondern dass die Kontamination durch eine andere Person in meiner Nähe, die es konsumiert hatte, stattgefunden hat. Ich habe auch eine Haarprobe machen lassen, die negativ ausfiel. Mir war vorher unbekannt, dass eine Kontamination allein durch Kontakt zu einer anderen Person erfolgen kann. Ich werde also in Zukunft sehr viel vorsichtiger sein“, erklärte der jetzt wieder vierfache Weltmeister die Umstände.

Da es sich nicht um eine leistungssteigernde Substanz handelte und Schmidt sie nicht durch eigenes Zutun konsumierte, verhängte die FIM die Mindeststrafe nach Artikel 10.2.4.1 der Anti-Doping Rules: Aberkennung seiner Ergebnisse seit dem 6.9.2025 und eine dreimonatige 

Sperre bis 21. Februar 2026. Wäre dem Friedrichshafener die bewusste Einnahme einer leistungsfördernden Substanz nachgewiesen worden, betrüge die Sperre vier Jahre. 

Schmidt zieht positive Konsequenzen aus dem Vorfall: „Ich bin jetzt mehr motiviert als vorher. Ich werde härter als je zuvor trainieren. Ihr werdet dieses Jahr einen Marc in der Form seines Lebens sehen, der alle Rennen gewinnen will.“

 

„MOTORSPORT aktuell“

 

Nachtrag:

 

Der disqualifizierte Supermoto-Weltmeister Marc-Reiner Schmidt (siehe oben) tritt in der WM-Saison 2026 erstmals auf Ducati an. Sein italienisches Team T11 Undici hat von TM zur italienischen Kultmarke gewechselt und konfiguriert die Desmo 450 MX mit Unterstützung aus Bologna in ein Supermoto-Motorrad. Ob Schmidt parallel zur Drift-WM erstmals auch in der EWC starten kann, hängt davon ab, ob es der Ducati-Vertrag ihm erlaubt, mit einem anderen Fabrikat zu fahren.

Edited by MiketheBike
  • Confused 1
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Also wenn man einem Kokser z.B. die Hand schüttelt, schlagen die Bluttests an? M.E. müssten sie die Tests nachbessern, bevor sie Sportlern auf diese Art die Kariere versauen!

Anbei noch so einige merkwürdigen Entscheidungen.

https://www.zdfheute.de/sport/reiten-doping-kuriose-sperre-vogt-100.html  

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vor 4 Minuten schrieb Mechanist:

Also wenn man einem Kokser z.B. die Hand schüttelt, schlagen die Bluttests an? M.E. müssten sie die Tests nachbessern, bevor sie Sportlern auf diese Art die Kariere versauen!

Anbei noch so einige merkwürdigen Entscheidungen.

https://www.zdfheute.de/sport/reiten-doping-kuriose-sperre-vogt-100.html  

Da sollte man seinen Bekanntenkreis sorgfältiger aussuchen, wenn man im Profisport unterwegs ist!

Die NFL geht damit lockerer um!

https://www.sportschau.de/american-football/nfl/weniger-strafen-mehr-freiheiten-fuer-footballspieler,drogenpolitik-102.html

 

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vor 17 Stunden schrieb MiketheBike:

Da sollte man seinen Bekanntenkreis sorgfältiger aussuchen, wenn man im Profisport unterwegs ist!

Die NFL geht damit lockerer um!

https://www.sportschau.de/american-football/nfl/weniger-strafen-mehr-freiheiten-fuer-footballspieler,drogenpolitik-102.html

 

Wenn sie es wie in der NFL machen würden, fände ich es besser. M.E. sollte es so sein wie im "richtigen Leben" wo man eine Balance anstreben sollte, die es offensichtlich im Punkt Doping "Motorsport" nicht gegeben ist. Zur Zeit fühlt es sich für mich so an ähnlich wie "Sippenhaft" oder "Kontaktschuld".

Bollernde Grüße
Lutz 

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