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Luft in vorderer Bremse 939


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Hallo zusammen, 

Zu diesem Thema gibt es zwar bereits Themen eine Lösung für mein Problem könnte ich dennoch nicht finden. 

Kurz zum Problem: Meine 939 (bj 2018) hat seit dieser Saison einen veränderten Bremspunkt, nach zwei mal pumpen ist er wieder da wo er hingehört. Das hält dann auch eine Weile beim Fahren. Wenn ich das Bike abstelle ist der Bremspunkt nach ein paar Stunden wieder sonst wo.. 

Ich habe gelesen das einige das gleiche Problem haben und zu einer anderen Bremspumpe gegriffen haben, das Problem aber nach einigerzeit wieder kam. Vermutlich kommt irgendwo Luft in das System, so daß Pumpe um Zangen nicht das Problem sein sollten sondern die Leitungen oder ABS. 

Hat jemand eine Lösung dafür? 

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Das @Super-Moto  hat was gutes gemacht, was er aber am besten selber erzählt.

Meine Lösung an der 821SP, die aber auch an der 939 funktionieren würde, war radikal aber jetzt bremst es wie die wilde Wutz mit kristallklarem Druckpunkt:

-) Magura HC1 Pumpe

- Lucas Stahlflex- Bremsleitungen

- Brembo M50 Sättel

Die Hasskappe wegen des wandernden Druckpunkts habe ich weg geschmissen. 

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Ich hatte vor alles mit Stahlbus-Entlüftungsventile auszustatten. Inklusive der ABS-Einheit. Das sollte dann zu einem luftfreien und dichten System führen.
Mache ich aber erst im Winter.

Momentaner Stand ist das ich alle 2-3 Monate die vordere Bremse entlüfte "5Minuten arbeit". Auch wenn das ein wenig ärgerlich ist, so ist der Zustand doch um Welten besser als vorher. Der M4.36-Sattel mit den TiN beschichteten Titankolben und die RCS19 Pumpe tragen wesentlich zu mehr Fahrspaß bei.
Damit habe ich wie gesagt immer 2-3 Monate Zeit bis der Bremspunkt wieder das wandern anfängt. Vorher hatte ich das täglich.

 

Edited by Super-Moto
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  • 2 months later...

Hallo zusammen, 

Heute war ich zum 15tkm Service und sagte zu meinem Händler, dass ich nach einer Stand Zeit von über 30 Minuten erstmal die Bremse bestätigen muss um ansatzweise einen Bremspunkt zu haben. Er meinte da ist sicherlich Luft in der Bremse, die Flüssigkeit wechseln wir sowieso und schauen danach bei der Probefahrt ob es passt. 

Und was soll ich sagen, die Bremse geht wieder hundertprozentig, an der ersten Kreuzung wäre ich gefühlt fast über den Lenker geflogen! 

Fazit irgendwas an der Bremse zieht also werkseitig irgendwas Luft, da das Problem bei SP und nicht SP Modellen besteht, denke ich nicht das eine andere Bremspumpe das Problem dauerhaft lösen kann. 

@Mechanist wie siehts mit deiner Bremse aus? Ist der Bremspunkt noch gut oder schon wieder etwas matschiger? 

Edited by Säsch
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HC1 und M50 bremsen immer noch wie die wilde Wutz mit kristalklarem Druckpunkt. Das einzige was ich geändert habe lassen, waren die Sportbeläge die schon nach 5tkm runter waren. Das muss nicht sein, habe jetzt gemässigte Teile drauf, das reicht auch.

Ergo, diese Maßnahme, war das beste was ich in den Bock investiert habe, jederzeit wieder!

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vor 17 Minuten schrieb Rstm:

Gude Lutz,

welche Beläge hastn drauf, möchte meine Ersatzteile im Voraus bestellen? 

Für den Fall der Fälle, alles zur Hand. 

Grüsse 

TRW Sinter Road & Track Bremsbeläge

verbaut der DucDickel bei Kollegen die nicht ganz so scharf am Kabel ziehen. Gute Erfahrungen gemacht auf 2,3tkm Deutschlandtour, rubbelt nicht. LG

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  • 5 months later...
Am 12.6.2020 um 17:02 schrieb Super-Moto:

Ich hatte vor alles mit Stahlbus-Entlüftungsventile auszustatten. Inklusive der ABS-Einheit. Das sollte dann zu einem luftfreien und dichten System führen.
Mache ich aber erst im Winter.

Ist schon Winter? Kannst du dazu schon etwas sagen? ?

Ein..zweimal in der Saison zu entlüften wäre ja in Ordnung, aber bei mir war der Druckpunkt zuletzt auch nach gerade einmal 2..3 Monaten hinüber - schon fast gefährlich mit einmal ins Leere greifen, wenn lange nicht gebremst wurde. ?
Wenn weder eine andere Bremspumpe noch Kolben das schleichende Problem beheben, muss es ja etwas dazwischen sein. Bremsleitungen kann man noch tauschen. Auf ABS möchte ich allerdings nicht verzichten. Wenn hier die Luft reinkommt, wäre es schon schön, wenn die Entlüftungsventile funktionieren.

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Krass. Bei mir war das alles noch nie.

von 2016 bis 2019.

Dann habe ich auf Stahlflex und Brembo umgebaut.

Aber nur aus dem Grund, da die Serien Pumpe weniger/langsamer Druck aufgebaut hat, als meine viel leichtere KTM. Das hat mich genervt ?

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Das Thema wurde hier schon vielfach diskutiert. Fakt ist, das es den ein oder anderen hier gibt der ganz erheblich Probleme mit wandernden Druckpunkten hatte.
Ich habe einen anderen Sattel andere Leitungen "Die alten paßten nicht mehr" andere Kolben und andere Bremspumpe verbaut. Danach ist es wesentlich besser geworden, das Problem tauchte aber trotzdem immer mal wieder auf. Eigentlich wollte ich ja komplett auf Stahlbus umschrauben....aber ich bin dieses Jahr fast nicht zum fahren gekommen und somit hatte ich keinen Druck, zeitnah umrüsten zu müßen.
Falls ich die Mühle nicht vorher verkaufe wird aber ganz sicher noch auf Stahlbus umgeschraubt

Edited by Super-Moto
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  • 8 months later...

Ich denke das Problem des wandernden Druckpunktes bei meiner zu 100% originalen Bremsanlage der Hyperstrada 821 in den Griff bekommen zu haben. Da ich zwischenzeitlich aber sehr vieles ausprobiert hatte, so auch zuletzt zwei Sachen gleichzeitig, kann ich nicht mit Gewissheit sagen, woran es lag.

In einem englisch-sprachigen Forum hatte ich gelesen, dass das etwas weitere Ausfahren der Bremskolben, deren Reinigung und die Behandlung mit Bremszylinderpaste helfen soll. Allerdings glaube ich eher weniger daran, dass das die Lösung gewesen ist.

Stattdessen dürfte es einen erheblichen Teil zum zweiten Punkt beigetragen haben, der im Workshop Manual steht und den zumindest ich zum ersten Mal entsprechend umgesetzt habe: "Move the brake callipers pistons back [...] Once that all pistons of both callipers are fully moved back"
Viele moderne Bremssysteme müssen von unten entlüftet werden. Das hiesige Zurückdrücken der Bremsbacken dürfte genau diese Funktion erfüllen und so u. a. das ABS, welches bei einigen ja schließlich das einzige Originalteil geblieben war, entsprechend entlüften. Wenn man erst danach traditionell von oben pumpt, werden nur noch die Bremszangen entlüftet.

Gemacht habe ich das bereits im Mai, wollte es aber noch nicht beschreien. Jetzt ist es eben 5 Monate, diverse Motorradurlaube als auch nennenswerte Standzeiten her und der Druckpunkt ist noch konstant da, wo er auch beim Entlüften war. 👍
Vorher musste ich nach zwei, spätestens drei Monaten, insbesondere nach gewissen Standzeiten, entlüften um nicht erst einmal ins Leere zu greifen.

 

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Am 4.10.2021 um 16:08 schrieb Zaudi:

Wie entlüfte ich denn von unten? Entzieht sich gerade meiner Vorstellung.

beim von oben entlüften pumpst du mit der Bremse und machst unten das Ventil auf und zu. Beim entlüften von unten ist das Ventil (am Bremssattel) dauerhaft offen und du drückst die Flüssigkeit nach oben durch das System in den Behälter. 

 

So wäre es auch richtig da ja Luft nach oben wandert und nicht nach unten ;)

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Guest CubaLibreee

Habe dieses Jahr erst Bremse hinten + vorne + Kupplung das Öl gewechselt! Dauert keine 15min das alte Öl mit der Spitze aus dem Behälter ziehen und mit der neuen Auffüllen und durch die Leitung die Alte durchdrücken...

Ich hatte an der LC4 eine Pumpe versucht!

Ich hatte an der LC4 Stahlbus probiert!

Und das einfachste, das schnellste, das primitivste, das sauberste ist wirklich, pumpen, halten, öffnen, schließen, pumpen, halten, öffnen, schließen, nachfüllen, ...

Spart euch den ganzen Schmarren mit Stahlbus, Vaccumpumpen, etc... Das braucht man alles nicht!!! 

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vor 2 Stunden schrieb CubaLibreee:

Habe dieses Jahr erst Bremse hinten + vorne + Kupplung das Öl gewechselt! Dauert keine 15min das alte Öl mit der Spitze aus dem Behälter ziehen und mit der neuen Auffüllen und durch die Leitung die Alte durchdrücken...

Ich hatte an der LC4 eine Pumpe versucht!

Ich hatte an der LC4 Stahlbus probiert!

Und das einfachste, das schnellste, das primitivste, das sauberste ist wirklich, pumpen, halten, öffnen, schließen, pumpen, halten, öffnen, schließen, nachfüllen, ...

Spart euch den ganzen Schmarren mit Stahlbus, Vaccumpumpen, etc... Das braucht man alles nicht!!! 

Kann ich bestätigen, funzt bei mir auch am besten. 

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  • 1 month later...
Am 4.10.2021 um 13:46 schrieb Chickenmarkus:

Stattdessen dürfte es einen erheblichen Teil zum zweiten Punkt beigetragen haben, der im Workshop Manual steht und den zumindest ich zum ersten Mal entsprechend umgesetzt habe: "Move the brake callipers pistons back [...] Once that all pistons of both callipers are fully moved back"
Viele moderne Bremssysteme müssen von unten entlüftet werden. Das hiesige Zurückdrücken der Bremsbacken dürfte genau diese Funktion erfüllen und so u. a. das ABS, welches bei einigen ja schließlich das einzige Originalteil geblieben war, entsprechend entlüften. Wenn man erst danach traditionell von oben pumpt, werden nur noch die Bremszangen 

 

Ich checks nicht ganz... 

Hast du jetzt mit einer Pumpe die alte Flüssigkeit von unten nach oben gewechselt?

Oder hast du den Deckel des Ausgleichbehälters geöffnet, die Bremskolben zurück gedrückt und dann konventionell von oben nach unten mittels Pumpen entlüftet? 

Hast du die Sättel zum entlüften im eingefahren Zustand blockiert?

Bei mir war nach dem letzten entlüften meines Dealers 1,5 Jahre alles gut und dann wieder zunehmend schlechter. 

Edited by Säsch
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vor 14 Stunden schrieb Säsch:

Oder hast du den Deckel des Ausgleichbehälters geöffnet, die Bremskolben zurück gedrückt und dann konventionell von oben nach unten mittels Pumpen entlüftet?

Genau so habe ich es gemacht. So steht es auch im Workshop Manual.

vor 14 Stunden schrieb Säsch:

Hast du die Sättel zum entlüften im eingefahren Zustand blockiert?

Nein, das habe ich hingegen nicht gemacht. Ich habe die Bremszangen wieder montiert und unter Beachtung des Bremsflüssigkeitsfüllstandes im Ausgleichsbehälter so lange von oben gepumpt, bis die Bremsbeläge wieder an der Scheibe anlagen. Wenn ich mich recht entsinne, war zu diesem Zeitpunkt auch schon ein/der ordentliche Druckpunkt da. Danach nur noch geringfügig bzw. pro forma von oben nach unten mittels Pumpen entlüftet.

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vor 1 Stunde schrieb Chickenmarkus:

Genau so habe ich es gemacht. So steht es auch im Workshop Manual.

Nein, das habe ich hingegen nicht gemacht. Ich habe die Bremszangen wieder montiert und unter Beachtung des Bremsflüssigkeitsfüllstandes im Ausgleichsbehälter so lange von oben gepumpt, bis die Bremsbeläge wieder an der Scheibe anlagen. Wenn ich mich recht entsinne, war zu diesem Zeitpunkt auch schon ein/der ordentliche Druckpunkt da. Danach nur noch geringfügig bzw. pro forma von oben nach unten mittels Pumpen entlüftet.

Merci so werde ich es im Frühjahr auch machen.

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  • 3 months later...

Moin Community

Habe gestern an meiner Hyper 821 die Bremsbeläge und die Flüssigkeit getauscht. Hatte letztes Jahr schon immer einen sehr schwammigen Bremspunkt und konnte tatsächlich sogar einmal den Hebel fast bis zum Griff durchziehen ohne jegliche Bremsleistung. 

Nun gut, neue Flüssigkeit DOT 5.1 und neue Brembo Sinter Beläge rauf. Beim Probebremsen fällt mir auf, dass sobald ich den Bremshebel vorne betätige, Bläschen im Bremsflüssigkeitsbehälter aufsteigen. Beim wechseln der Flüssigkeit (klassische Methode via Pumpen und oben auffüllen) habe ich natürlich darauf geachtet, dass das System luftfrei ist, was auch der Fall war. 

Kennt jemand von euch das Phänomen? Sind vielleicht am Kolben im Behälter die Dichtungen undicht? 

Viele Grüße

Drunf 

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Liest sich so, als ob du dennoch Luft im System hast. Die klassische Methode kann u. U. auch Luft ins System einsaugen, die dann hin- und herzirkuliert oder aber Luft nicht richtig aus dem System pumpen. Gerade das richtige Öffnen und Schließen der Entküftungsventils ist hier oftmals entscheidend.

Falls eine Dichtung hinüber wäre, dann würde es Flüssigkeit hinausdrücken.

Soweit mal von mir.

Oder einfach vom einem Fachkundigen erledigen lassen (Ist nur gut gemeint, da die Bremse deine Lebensversicherung ist)

Edited by mabou950
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