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Sudelfeld auch Wochentags für Motorräder gesperrt


SMY
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vor 51 Minuten schrieb CubaLibreee:

Hört bitte auf mit eurem Weihrauch.

Das Schuld sind ja immer nur die anderen sollten wir in den BMW GS Foren lassen!

Halleluljah.✌️

 

Vollkommen richtig! Wer im Schlachthaus sitzt, soll nicht mit Schweinen werfen. Ich für meinen Teil habe Verständnis für die Jugend, die in einer Zeit klar kommen muss, wo alles und jedes reglementiert ist, und jeder weis was die anderen zu tun und zu lassen haben. Konstruktiv wäre zum Beispiel, dass sie wieder die kleinen und großen Geländerennstrecken auch fürs Jungvolk aufmachen, so wie es vor über 46 üblich war. Denn im Gelände kann man sich wunderbar die Hörner abstoßen, ohne das es gleich lebensgefährlich wird, und lernen wie es funktioniert kann man dort auch.   

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vor 2 Stunden schrieb Mechanist:

Vollkommen richtig! Wer im Schlachthaus sitzt, soll nicht mit Schweinen werfen. Ich für meinen Teil habe Verständnis für die Jugend, die in einer Zeit klar kommen muss, wo alles und jedes reglementiert ist, und jeder weis was die anderen zu tun und zu lassen haben. Konstruktiv wäre zum Beispiel, dass sie wieder die kleinen und großen Geländerennstrecken auch fürs Jungvolk aufmachen, so wie es vor über 46 üblich war. Denn im Gelände kann man sich wunderbar die Hörner abstoßen, ohne das es gleich lebensgefährlich wird, und lernen wie es funktioniert kann man dort auch.   

Motocross ist schon auch verdammt gefährlich! Erst der Bruder von einem Kollegen hat sich paar Wirbel angebrochen. Ohne Nackenschutz würde er jetzt im Rollstuhl sitzen!

Andere Kollegen gehen mehrmals im Jahr auf die Rennstrecken und da hat es einen davon auch vor 2 3 Jahren böse zerlegt. Der humpelt heut noch...

Klar für Rettungskräfte an solchen Hotspots ist das natürlich zum kotzen! Wiederum ist es deren Job oder nicht!?! Lieber würde ich einen jungen Biker helfen als Opa Gustl im Altenheim mit 95 wiederbeleben.

Skifahrer und Fußballer sind auch ständig kaputt! Kräht kein Hahn danach...

Und das Thema Lärm bekommt man nur über die Geschwindigkeit und Lasern in Griff!

 

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sollen sie lasern oder cameras aufstellen ,dann können alle fahren die wollen und die die zu schnell sind halt dann nicht mehr lange . 

mir ist mein führerschein wichtig ,und ich möcht auch weiterhin fahren können ohne schauen zu müssen wo und wann ich auf bestimmten strecken nicht fahren darf . 

diese verbots thema geht mir auf den keks

 

Edited by KCB
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vor 10 Stunden schrieb CubaLibreee:

Motocross ist schon auch verdammt gefährlich! Erst der Bruder von einem Kollegen hat sich paar Wirbel angebrochen. Ohne Nackenschutz würde er jetzt im Rollstuhl sitzen!

Andere Kollegen gehen mehrmals im Jahr auf die Rennstrecken und da hat es einen davon auch vor 2 3 Jahren böse zerlegt. Der humpelt heut noch...

Klar für Rettungskräfte an solchen Hotspots ist das natürlich zum kotzen! Wiederum ist es deren Job oder nicht!?! Lieber würde ich einen jungen Biker helfen als Opa Gustl im Altenheim mit 95 wiederbeleben.

Skifahrer und Fußballer sind auch ständig kaputt! Kräht kein Hahn danach...

Und das Thema Lärm bekommt man nur über die Geschwindigkeit und Lasern in Griff!

 

Mit den verschärften Kontrollen, und das herausziehen der vom Jenseits geschickten gehe ich 100% konform! Meine meine Meinung zum Geländesport (oder besser mit dem Mopped sportlich im Gelände) bleibt aus eigener Erfahrung, denn zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich in über 46 Jahren wirklich noch kein Zweirad hatte, bis auf mein aktuelles E-Bike, wo ich mich nicht zumindest einaml leicht aufs Maul gelegt habe. Die Abflüge im Gelände waren aber bis auf einen, der mich fast den linken Unterschenkel gekostet hat, harmlos, wobei ich dabei immer recht flott, aber nicht als Racer am Start war. Die ganze Thematik ist im Grunde reine Physik, weil die Geschwindigkeiten im Gelände sehr viel geringer sind als auf der LS, und man bei einer Bodenprobe im Gelände quasi schon im Kiesbett ist, passiert da potentiell sehr wenig. In Cross-Wettbewerben sieht das manchmal anderes aus, auch weil die Kollegen über einen drüber fahren, oder man dass Mopped voll ins Kreuz bekommt, nur das passiert den Zuschauern dabei worst case leider auch.        

Edited by Mechanist
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Ich wollte hier jetzt gar nicht so das Feuer entfachen lassen, es war nur meine Sichtweise und dass ich leider Verständnis dafür habe. Die extreme Entwicklung ist größtenteils Social Media geschuldet, weil man als junger Mensch irgendwo etwas sieht was furchtbar "cool" ist und es nachahmen möchte. Ich war selber vor einigen Jahren regelmäßig an unserem Kesselberg und bin da hoch und runter gefahren - macht ja auch Laune, ich würde lügen wenn ich etwas anderes sagen würde. Zu dem Zeitpunkt gabs auch schon kranke Fahrer, überhöhte Geschwindigkeit, trotz Verbot Überholvorgänge und auch Stürze, aber es hielt sich in "Grenzen". Wenn dann Kollege Zangenfeind und Gold kamen, gabs eine Ansage und wir sind alle abgezischt. Heutzutage ist es ja so, dass Sie der Polizei auf der Nase rumtanzen, sich zum Affen machen und alles ausdiskutieren müssen. Dann wurde es von Saison zu Saison immer schlimmer.. Man hat sich benommen wie im Zoo, viel zu Viele, die viel zu schnell gefahren sind und es halt auch absolut nicht Händeln konnten, den Gegenverkehr schnitten oder aus der Kurve flogen. Dann so Späßchen wie mit einem Wheelie an der Polizei vorbei, weil man seinen Jungs was beweisen wollte..

Erst folgten etliche Großkontrollen, die furchtbar abgefuckt haben wenn man eine 10h-Tagestour durch Italien geplant hat und dann dort eine Stunde warten muss, weil sie absolut homogen alle rausgezogen haben - Alles ohne große Erfolge. Schlussendlich wurde er gesperrt und keiner hat die "plötzliche Reaktion" verstanden.

Nun dasselbe am Sudelfeld - Same Shit, Different Place.

Und da soll man dann sagen, ja die Jungend muss auch ihren Spaß haben - Also Ich hatte in meiner Jungend meinen Spaß, lag nicht im Krankenhaus, bin keinem auf die Nüsse gegangen oder hatte Anzeigen (Blitzer ausgenommen).

Die Menge macht das Gift.

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vor einer Stunde schrieb tätowierter:

Ich wollte hier jetzt gar nicht so das Feuer entfachen lassen, es war nur meine Sichtweise und dass ich leider Verständnis dafür habe. Die extreme Entwicklung ist größtenteils Social Media geschuldet, weil man als junger Mensch irgendwo etwas sieht was furchtbar "cool" ist und es nachahmen möchte. Ich war selber vor einigen Jahren regelmäßig an unserem Kesselberg und bin da hoch und runter gefahren - macht ja auch Laune, ich würde lügen wenn ich etwas anderes sagen würde. Zu dem Zeitpunkt gabs auch schon kranke Fahrer, überhöhte Geschwindigkeit, trotz Verbot Überholvorgänge und auch Stürze, aber es hielt sich in "Grenzen". Wenn dann Kollege Zangenfeind und Gold kamen, gabs eine Ansage und wir sind alle abgezischt. Heutzutage ist es ja so, dass Sie der Polizei auf der Nase rumtanzen, sich zum Affen machen und alles ausdiskutieren müssen. Dann wurde es von Saison zu Saison immer schlimmer.. Man hat sich benommen wie im Zoo, viel zu Viele, die viel zu schnell gefahren sind und es halt auch absolut nicht Händeln konnten, den Gegenverkehr schnitten oder aus der Kurve flogen. Dann so Späßchen wie mit einem Wheelie an der Polizei vorbei, weil man seinen Jungs was beweisen wollte..

Erst folgten etliche Großkontrollen, die furchtbar abgefuckt haben wenn man eine 10h-Tagestour durch Italien geplant hat und dann dort eine Stunde warten muss, weil sie absolut homogen alle rausgezogen haben - Alles ohne große Erfolge. Schlussendlich wurde er gesperrt und keiner hat die "plötzliche Reaktion" verstanden.

Nun dasselbe am Sudelfeld - Same Shit, Different Place.

Und da soll man dann sagen, ja die Jungend muss auch ihren Spaß haben - Also Ich hatte in meiner Jungend meinen Spaß, lag nicht im Krankenhaus, bin keinem auf die Nüsse gegangen oder hatte Anzeigen (Blitzer ausgenommen).

Die Menge macht das Gift.

Ich glaube wir sind gar nicht so weit auseinander mit unseren Meinungen! Das der Staat Maßnahmen ergreifen muss, wenn Verrückte gefährlich über die Stränge schlagen ist ja Pflichtprogramm! Die Frage ist nur welche Maßnahmen, und mit wem die möglichst im Konzens, also mit den verschiedenen Interessenvertretern,  abgesprochen werden? Und das haben im diskutierten Fall gar nicht gemacht, es wurde augenscheinlich einseitig nach Gutsherrenart beschlossen und durchgezogen.  Manche verdächtigen sogar die Behörde das es gar nicht um Verkehrssicherheit geht, sondern um Lärmschutz den sie aber schwerlich so auf diese Art durchbekommen würden.

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vor 59 Minuten schrieb Mechanist:

Ich glaube wir sind gar nicht so weit auseinander mit unseren Meinungen! Das der Staat Maßnahmen ergreifen muss, wenn Verrückte gefährlich über die Stränge schlagen ist ja Pflichtprogramm! Die Frage ist nur welche Maßnahmen, und mit wem die möglichst im Konzens, also mit den verschiedenen Interessenvertretern,  abgesprochen werden? Und das haben im diskutierten Fall gar nicht gemacht, es wurde augenscheinlich einseitig nach Gutsherrenart beschlossen und durchgezogen.  Manche verdächtigen sogar die Behörde das es gar nicht um Verkehrssicherheit geht, sondern um Lärmschutz den sie aber schwerlich so auf diese Art durchbekommen würden.

Es wird den Behörden auf alle fälle nicht schwer gefallen sein. Unfallstatistik, Lärm, Umweltbelastung,... Zumal dort auch viele Touristen zum Wandern sind. 

Wie auch immer, es kam nicht aus dem nichts. 

Die einzige Maßnahme, die in meinen Augen Erfolge gebracht hätte, sich als Polizei halt direkt in die "Showkurve" (Rot) zustellen und die Karren so zu zerpflücken, dass die Jungs kein bock mehr haben auf Strafen/Punkte. Aber die regelmäßigen Kontrollen waren ja immer relativ weit oben (Blau) und meist wurde noch eine Kurve vorher von hinten gelasert (Hellblau) ..aber dass wussten natürlich die meisten Verdächtigen und haben erst auf der eigentlichen Strecke (Lila) angefangen gaszugeben.

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Wir waren gestern abend noch vor Ort. Ist schon krass, was sich hier ab 18.30Uhr noch so tummelt😎. Zeitgleich mit uns sind noch 2Sixpacks🚔 von Bayrischzell hochgefahren. 
Was ich interessant fand, es gab auch von der Bayrischzeller Seite noch abgedeckte, runde Verkehrsschilder. Vielleicht kann mal jemand drauf achten, ob sich auch von dieser Seite noch was getan hat. 
 

Grüße

Tom

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Es ist schon ein Shuttle-Service für 6 Bikes in Planung. Verladung mit Schnellspannsystemen in unter 5min für alle 6 Motorräder möglich. 
Drauf fahren, einklinken, absteigen, ins Zugfahrzeug setzen und wieder hoch! Kostenpunkt 1€ pro Bike für die Gegenrichtung, bis die Sperrung aufgehoben ist. Damit kann die Strecke dann öfters genutzt werden, als jedesmal die große Runde wieder fahren zu müssen. Und man kann schön Winke, Winke zu den Wachtmeistern machen☝️😂

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Am 30.4.2025 um 16:32 schrieb SMY:

Es ist schon ein Shuttle-Service für 6 Bikes in Planung. Verladung mit Schnellspannsystemen in unter 5min für alle 6 Motorräder möglich. 
Drauf fahren, einklinken, absteigen, ins Zugfahrzeug setzen und wieder hoch! Kostenpunkt 1€ pro Bike für die Gegenrichtung, bis die Sperrung aufgehoben ist. Damit kann die Strecke dann öfters genutzt werden, als jedesmal die große Runde wieder fahren zu müssen. Und man kann schön Winke, Winke zu den Wachtmeistern machen☝️😂

..das Schlimmste - ich würde es den Kandidaten sogar zutrauen :D weiß wirklich nicht, wieso man so regelmäßig ans Sudelfeld fährt, für scheiß 6 Kurven..

Ich war Freitag im Namlos / Hahnntennjoch .. war schlussendlich 450km und 9 Stunden unterwegs - es war Mega geil! Gut, das ist auf 95dB begrenzt, aber es gibt so viele Strecke, wo du etliche Kurven hintereinander fährst ohne ständig irgendwo anzuhalten und warten zu müssen, dass kein Verkehr kommt :D 

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Edited by tätowierter
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Am 30.4.2025 um 16:32 schrieb SMY:

Es ist schon ein Shuttle-Service für 6 Bikes in Planung. Verladung mit Schnellspannsystemen in unter 5min für alle 6 Motorräder möglich. 
Drauf fahren, einklinken, absteigen, ins Zugfahrzeug setzen und wieder hoch! Kostenpunkt 1€ pro Bike für die Gegenrichtung, bis die Sperrung aufgehoben ist. Damit kann die Strecke dann öfters genutzt werden, als jedesmal die große Runde wieder fahren zu müssen. Und man kann schön Winke, Winke zu den Wachtmeistern machen☝️😂

1 € Startgebühr ist doch ein Schnäppchen, wenn sie nun noch die Zeitnahme machten dann würden manche sogar noch 50 Cent drauflegen.

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vor 2 Stunden schrieb tätowierter:

..das Schlimmste - ich würde es den Kandidaten sogar zutrauen :D weiß wirklich nicht, wieso man so regelmäßig ans Sudelfeld fährt, für scheiß 6 Kurven..

Ich war Freitag im Namlos / Hahnntennjoch .. war schlussendlich 450km und 9 Stunden unterwegs - es war Mega geil! Gut, das ist auf 95dB begrenzt, aber es gibt so viele Strecke, wo du etliche Kurven hintereinander fährst ohne ständig irgendwo anzuhalten und warten zu müssen, dass kein Verkehr kommt :D 

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Gelöscht.

Edited by Mechanist
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vor 59 Minuten schrieb Mechanist:

Was soll denn an der 95db Begrenzung in Tirol gut sein? 

Das "Gut" kommt vor dem Komma und soll somit eher ein Eingeständnis eines Negativpunktes ausdrücken. Man könnte "zugegeben" verwenden, würde den gleichen Sinn ergeben. Sofern du das meinst. 

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vor 4 Minuten schrieb Hypertastisch:

Das "Gut" kommt vor dem Komma und soll somit eher ein Eingeständnis eines Negativpunktes ausdrücken. Man könnte "zugegeben" verwenden, würde den gleichen Sinn ergeben. Sofern du das meinst. 

Danke für die Erklärung!  Wer richtig lesen kann ist klar im Vorteil.

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vor 10 Stunden schrieb tätowierter:

..das Schlimmste - ich würde es den Kandidaten sogar zutrauen :D weiß wirklich nicht, wieso man so regelmäßig ans Sudelfeld fährt, für scheiß 6 Kurven..

Wird wahrscheinlich genau das der Grund sein. Nur 6 Kurven. Also, der ganze Anfahrtaufwand wird dann kompensiert, indem 3 Stunden lang dann 50x hoch- und runtergefahren wird. Entsprechend schneller Lerneffekt verleitet dann meist zu noch schnellerem Fahren. Teufelskreis. Brennpunkt hoch 10. Und wenn nicht nur Fahren dort zählt, sondern dies sogar noch ein sozialer Treffpunkt wird, dann ist das ja fast wie ein schwarzes Loch für Biker 😅👍🏽. Eigentlich ja auch irgendwie sehr attraktiv. Hinfahren, ein paar Iurven, Bike abstellen, Benzingespräche, den andere zuschauen ….

Das Namlostal ist halt 15km lang, da hat es ja nur die  eine ganz Kurve zum Knieschleifen und welche „schnell“ gefahren werden kann. Hanhtenjoch ist an einigen Streckenabschnitten noch dazu ein sehr anspruchsvoller Pass, mit vielen langsamen Kurven, im Gegensatz zum Sudelfeld. Solche Pässe sind für Sudelfeldfraktonen eher unattraktiv. Bad Hibdelang ist auch so ein Hardcorepass. Vergleicht man dem mit dem Kesselberg, ist ja klar, das die Knieschleiferfraktion dann zum Kesselberg geht. Wobei ich fairerweise sagen muss, dass ja nicht nur die Knieschleiferfraktiok dort abhängt, sondern auch ganz viele andere!) Wenngleich ich behaupte, dass wer Namlos und Co., mit ihren teils echt verreckten Kurven zügig bewältigen kann, definitiv zum erlesenen Kreis der Biker zählt. 
 

Naja, spannendes und vielschichtiges Thema irgendwie.

Edited by mabou950
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vor 56 Minuten schrieb mabou950:

Wird wahrscheinlich genau das der Grund sein. Nur 6 Kurven. Also, der ganze Anfahrtaufwand wird dann kompensiert, indem 3 Stunden lang dann 50x hoch- und runtergefahren wird. Entsprechend schneller Lerneffekt verleitet dann meist zu noch schnellerem Fahren. Teufelskreis. Brennpunkt hoch 10. Und wenn nicht nur Fahren dort zählt, sondern dies sogar noch ein sozialer Treffpunkt wird, dann ist das ja fast wie ein schwarzes Loch für Biker 😅👍🏽. Eigentlich ja auch irgendwie sehr attraktiv. Hinfahren, ein paar Iurven, Bike abstellen, Benzingespräche, den andere zuschauen ….

Das Namlostal ist halt 15km lang, da hat es ja nur die  eine ganz Kurve zum Knieschleifen und welche „schnell“ gefahren werden kann. Hanhtenjoch ist an einigen Streckenabschnitten noch dazu ein sehr anspruchsvoller Pass, mit vielen langsamen Kurven, im Gegensatz zum Sudelfeld. Solche Pässe sind für Sudelfeldfraktonen eher unattraktiv. Bad Hibdelang ist auch so ein Hardcorepass. Vergleicht man dem mit dem Kesselberg, ist ja klar, das die Knieschleiferfraktion dann zum Kesselberg geht. Wobei ich fairerweise sagen muss, dass ja nicht nur die Knieschleiferfraktiok dort abhängt, sondern auch ganz viele andere!) Wenngleich ich behaupte, dass wer Namlos und Co., mit ihren teils echt verreckten Kurven zügig bewältigen kann, definitiv zum erlesenen Kreis der Biker zählt. 
 

Naja, spannendes und vielschichtiges Thema irgendwie.

Bad Hindelang ins Tannhäuser Tal, über den Oberjochpass ist für deutsche Verhältnisse recht gut, aber mit Hardcore hat das wenig zu tun. Der wird bewertet mit SG2 von 5 möglichen, wobei es erst so richtig lustig wird ab SG4,5. Die Absolvierung von Alpenstrassen mit möglichst hohem SG, stellt übrigens eine spannende und gesündere Alternative zum hirnlosen Heizen dar.

https://alpenrouten.de/Oberjochpass_point596.html    

Edited by Mechanist
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Glaube die SG-Skala ist unrelevant. Denn 3+ bedeutet ja bereits, das kaum Asphalt da ist und ein Sportbike schon weg von Fenster wäre. Demnach richtet sich meine Einstufung an den Anspruch und die Gegebenheiten selbst auf normalem Strassenniveau, verglichen zum Sudelfeld und ähnlichem. Insbesondere, wenn wir nicht mehr über touristisches Fahren sprechen, sondern von einem Fahrniveau auf Teufel komm raus sprechen. Bzw im Vergleich zum Sudelfeld oder Kesselberg. Diese Strecken sind ja da viel eher grosszügig, gut ausgebaut und bieten deutlich höheres Potenzial für höhere Geschwindigkeiten, lange schöne Kurven, in denen verweilt werden kann. Also eher angenehm; flüssig, „knieschleiffreundlich“. Plus Applauskurven und so. 
 

Das Oberjoch an sich mit seinen 6 km ist zumeist ein Blindflug in den Kurven. Eine richtige Schneisse im Fels, mit teilweise <15m Sicht, Hundskurven, verrücktem Winkelwerk mit teilweise viel Verkehr und Bussen, die die Gegenfahrbahn kreuzen. Keinerlei Auslaufzone, etc. Wer den Gefahren ist, weiss was da Sache ist. Und hier eine ganz flotte Runde fahren, bedeutet Höchstsport mit enormen Risiko.

Hahntenjoch genauso. An der Nordrampe zum Beispiel ist ebenfalls brutal zum fahren. Mitten im Hang, Leitplanke gibt es nicht, nur Holzverkleidung und Steinpoller, direkt am Hang, teilweise (früher zumindest) glattem Asphalt, permanentem Gefälle, keinerlei Auslaufzone sondern nackter Fels. Auch hier ist ein sehr schneller Strich mit höchstem Risiko verbunden. Genauso wie an der in der Passage zwischen Bschlabs und Boden. Die Linienführung weniger schnell als technisch sehr anspruchsvoll. Auch Serpentinen, Spitzkehren. Und da sieht man sehr schnell, wer sein Bike im Griff hat, oder wie die allermeisten, Schwierigkeiten haben, eine Spitzkehre zu meistern. (Thema Langsamfahrt)

Beide sind im Vergleich also eher anstrengend, da viele Kurven aufeinanderfolgen, und dem Fahrer viel Aufmerksamkeit und Fahrkompetenz abverlangen. An solchen Pässen ist es Vorteilhaft, ein sehr breites Spektrum an Fahrtechniken in der Trickkiste zu haben. „Knieschleifen“ im eigentlichen Sinne ist (fast) gar nicht möglich. Hingegen ist bei Sudel-und Kessel- hier genau das der Fokus.

Namlos ist da ein eher flüssig zu fahrender Pass. Der hat auch ein paar Passagen, an denen scharfe Kurvenkombinationen anzutreffen sind. 
Eben, solche Pässe sind eher „langsam“ hier hat kaum einer 80 auf der Uhr stehen, ausser vielleicht mal auf der Geraden …. 
 

(Nur mal so zwischendrin: Ich hab hier ums Eck den steilsten Pass der Schweiz. Da hast kein Stück gerade Strasse mit dabei. Die Steigung ist dermassen steil ….. es hat ein paar superenge Spitzkehren, die in sich glaub >4m Höhenunterschied bestreiten!!!. Bergab fahren die Autos kaum 20km/h eher noch weniger. Jetzt fährt da aber nicht jeder dort so gern. Dieser Pass zählt somit bei Weitem nicht zu den Favoriten. … Obwohl er echt toll ist, aber der Anspruch an den Fahr eben auch massiv hoch ist. Warum soll man da also hin, wenn es „schönere und flüssige Strecken hat, oder die „eine Kurve“) 😬

Eben, langgezogene schnelle Kurven sind wohl eher schöner zu fahren, als Kurvengewitter-zick-zack. Zumeist geht es ja bei diesen gewissen Brennpunktstrecken ja meist nur um eine einzige lange Kurve, in der dann die MotoGP-ähnlichen Bilder entstehen, als auch die „Fahrfertigkeit“ des Knieschleifens dann definiert wird. Alle fahren hin, lärmen, verunfallen, irgendwann wird’s dann allen Beteiligten zuviel und dann kommt „Papi“ und haut da mit dem Hammer drauf, sodass die zum Spielen halt woanders hingehen. 🫣

 

Jedenfalls, Streckensperrungen werden dann irgendwann erlassen. Weil das halt wohl die Lösung darstellt. Hat es in D ja viele solcher Beispiele. In Amerika hat es ja auch die eine Strecke, die dann gesperrt wurde. Weil es so viel gekracht hat. Ob woanders sowas auch hat, weiss ich nicht. Hier hat es auch so Brennpunktstrecken. Keine Frage. Wohl überall auf der Welt. 

…. ist halt wie in so einem Kinderzimmer - wenn da drin immer Ramba-Zamba ist und keine Massnahme mehr hilft, dann scheppert halt mal richtig, sodass Ruhe ist. 
Bin selbst kein Freund von Streckensperrungen, aber irgendwann scheint das wohl die letzte Möglichkeit für diejenigen zu sein, die dann entscheiden müssen. 😩

Edited by mabou950
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vor 13 Minuten schrieb mabou950:

Glaube die SG-Skala ist unrelevant. Denn 3+ bedeutet ja bereits, das kaum Asphalt da ist und ein Sportbike schon weg von Fenster wäre. Demnach richtet sich meine Einstufung an den Anspruch und die Gegebenheiten selbst auf normalem Strassenniveau, verglichen zum Sudelfeld und ähnlichem. Insbesondere, wenn wir nicht mehr über touristisches Fahren sprechen, sondern von einem Fahrniveau auf Teufel komm raus sprechen. Bzw im Vergleich zum Sudelfeld oder Kesselberg. Diese Strecken sind ja da viel eher grosszügig, gut ausgebaut und bieten deutlich höheres Potenzial für höhere Geschwindigkeiten, lange schöne Kurven, in denen verweilt werden kann. Also eher angenehm; flüssig, „knieschleiffreundlich“. Plus Applauskurven und so. 
 

Das Oberjoch an sich mit seinen 6 km ist zumeist ein Blindflug in den Kurven. Eine richtige Schneisse im Fels, mit teilweise <15m Sicht, Hundskurven, verrücktem Winkelwerk mit teilweise viel Verkehr und Bussen, die die Gegenfahrbahn kreuzen. Keinerlei Auslaufzone, etc. Wer den Gefahren ist, weiss was da Sache ist. Und hier eine ganz flotte Runde fahren, bedeutet Höchstsport mit enormen Risiko.

Hahntenjoch genauso. An der Nordrampe zum Beispiel ist ebenfalls brutal zum fahren. Mitten im Hang, Leitplanke gibt es nicht, nur Holzverkleidung und Steinpoller, direkt am Hang, teilweise (früher zumindest) glattem Asphalt, permanentem Gefälle, keinerlei Auslaufzone sondern nackter Fels. Auch hier ist ein sehr schneller Strich mit höchstem Risiko verbunden. Genauso wie an der in der Passage zwischen Bschlabs und Boden. Die Linienführung weniger schnell als technisch sehr anspruchsvoll. Auch Serpentinen, Spitzkehren. Und da sieht man sehr schnell, wer sein Bike im Griff hat, oder wie die allermeisten, Schwierigkeiten haben, eine Spitzkehre zu meistern. (Thema Langsamfahrt)

Beide sind im Vergleich also eher anstrengend, da viele Kurven aufeinanderfolgen, und dem Fahrer viel Aufmerksamkeit und Fahrkompetenz abverlangen. An solchen Pässen ist es Vorteilhaft, ein sehr breites Spektrum an Fahrtechniken in der Trickkiste zu haben. „Knieschleifen“ im eigentlichen Sinne ist (fast) gar nicht möglich. Hingegen ist bei Sudel-und Kessel- hier genau das der Fokus.

Namlos ist da ein eher flüssig zu fahrender Pass. Der hat auch ein paar Passagen, an denen scharfe Kurvenkombinationen anzutreffen sind. 
Eben, solche Pässe sind eher „langsam“ hier hat kaum einer 80 auf der Uhr stehen, ausser vielleicht mal auf der Geraden …. 
 

Eben, langgezpgene schnelle Kurven sind wohl eher schöner zu fahren, als Kurvengewitter-zick-zack. Zumeist geht es ja bei diesen gewissen Brennpunktstrecken ja meist nur um eine einzige lange Kurve, in der dann die MotoGP-ähnlichen Bilder entstehen, als auch die „Fahrfertigkeit“ des Knieschleifens dann definiert wird. Alle fahren hin, lärmen, verunfallen, irgendwann wird’s dann allen Beteiligten zuviel und dann kommt „Papi“ und haut da mit dem Hammer drauf, sodass die zum Spielen halt woanders hingehen. 😵💫😵💫

Wir sprechen jetzt Benzin, mehr nicht; ok?

Meine 2 Pfennige als Tourensportfahrer: Die HYMs sind m.E. technisch sehr wohl geeignet, und zwar besser als viele Tourenbikes, auch Alpen-Streckenabschnitte mit Schotter zu bewerkstelligen, SG5 wird aber nicht funktionieren weil es ggf. aufsitzt. Nur 2011 habe ich mit einer bis oben sehr vollgepackten fetten TDM die Assiatta-Kammstraße absolviert, mit 41km Schotterpiste/ Schotterpässe und bis zu 15% Steigung. 2017 hatte ich die auch eingeplant und mir extra einen Kühler und Motorschutz dafür an die SP montiert, aber die Rentnergang wollte da schon nicht mehr her. Nur wo so ein TDM Dickschiff herkommt, da kommt man mit den HYMs 3x durch!   

Ich gehe aber konform, dass sich bei anspruchsvoller "Langsamfahrt" die Spreu vom Weizen trennt. Auf meinen Hausstrecken kann ich mittlerweile, nach über 46 Jahren auf dem Bock, sehr gut abschätzen (als hinterherfahrend oder vorausfahrend) wer in welcher Kurve in Schwierigkeiten kommt. Das sind dann wohl die, die sich überschätzen und eigentlich gar nicht erst schnell fahren sollten, wenn sie diese Basics nicht beherrschen. Und dann behaupte ich mal, dass bei den meisten (Anwesende ausgeschlossen) das schleifen mit Knieschonern, auf LS, eher eine Schau als wirklich notwendig ist. Wer der Strecke schnell sein will muss erst mal richtig ankern lernen, bei der jeweilig richtigen Linie, und danach erst einen auf dicke Hose machen.           

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Wollte mehr auf das Thema eingehen, warum diese Streckensperrungen da stattfinden, über den Ansatz, dass diese Strecken  so dermassen attraktiv sind, dass es dann wie dort völlig eskaliert. … war vielleicht ein zu weiter Ausflug 😵💫

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vor 45 Minuten schrieb mabou950:

Wollte mehr auf das Thema eingehen, warum diese Streckensperrungen da stattfinden, über den Ansatz, dass diese Strecken  so dermassen attraktiv sind, dass es dann wie dort völlig eskaliert. … war vielleicht ein zu weiter Ausflug 😵💫

Eigentlich nicht, dass ist schon noch eine der wichtigen Fragen! Für mich hat dieses "extreme eskalieren" mit einer Art von "ungesunder" Gruppendynamik zu tun, teils aufgemotzte Bikes und "Piloten" messen ihre Skills, wenn sie denn überhaupt nennenswerte haben, um zu zeigen wer denn der schnellste Hirsch im Revier, mit den dicksten Eiern ist. Dafür trifft man sich ab bekannten Brennpunkten, bzw. "lauert" (was das schlimmste ist) zunächst unbeteiligten schnelle Kollegen auf, und versucht sie abzuledern. Mit ganz gehörigem zeitlichen Abstand, zu diesem Wahnsinn dem ich vor Jahrzehnten auch mal verfallen war, kann ich für meinen Teil sagen, dass wer es so macht sich auf einem sehr gefährlichen Irrweg befindet. Man kann da nichts gewinnen, außer das sie einen begrüßen mit "Ich hätte nicht gedacht das Du noch lebst!", aber alles verlieren.

Streckenverbote für Bikes sind da aber die falsche Therapie, die Szene verlagert sich nur. Aufklärung, am besten von Sportlern die sich einen Namen gemacht haben. Auch was die Rennleitung 110 macht halte ich für sehr sinnvoll. Weitere Ansätze verfolgt der BVDM.

           

Edited by Mechanist
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Da fällt mir zu ein:

Der Mensch lernt gern, ist aber bisweilen unbelehrbar.

Da muss erst ein relevanter Nutzen mit dem Aufklärungsversuch entstehen, welcher freilich fraglich ist. Ansonsten sind es die Sanktionen, die wirken.

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