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Mithridates

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  • bike
    HYM 821
  • name
    Gregor
  • Wohnort/Region
    Münsterland

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  1. Ich habe mal einen GPR an eine MT-09 gebaut. Das war billigster Ramsch, schlecht verarbeitet mit scharfen Kanten usw. Klang prollig-laut, Leistung weiß ich nicht, war nicht mein Motorrad. Im Billigsegment würde ich LeoVince bevorzugen. Gruß Gregor
  2. Es wird darauf hinauslaufen, dass der Verbrenner abgeschafft werden soll. Um das dem Volk "zu verkaufen" wird die saubere, kostengünstige und bezahlbare Mobilität für alle versprochen. Das noch keine praktikable Technologie am Start ist, um dieses Versprechen innerhalb des genannten Zeitrahmens MASSENTAUGLICH zu erfüllen wird als "Petitesse" kleingeredet. So soll eine kollektive Zuversicht generiert werden, auch wenn die tatsächlichen Aussichten keineswegs positiv sind. Und wenn das Ziel, den Verbrenner abzuschaffen erst mal erreicht ist, dann werden die Nischenlösungen von den Reichen besetzt. Ich will damit nicht sagen, dass wir ewig Benzin/Diesel fahren werden. Aber die genannten Zeitpläne zur "Verkehrswende" sind absurd kurz und werden von keiner technischen Expertise getragen. Gruß Gregor
  3. Na ja, wenn man irgendwo was wegnimmt, besteht immer die Gefahr, dass es woanders fehlt. Die Stromnetze in den Wohngebieten sind nicht dafür ausgelegt, dass jeder Polo/Fiesta/usw. der da jetzt parkt gegen ein E-Auto ausgetauscht werden kann. Das geben die Leitungsquerschnitte einfach nicht her. Die Stadtplaner gingen damals eben von einem Elektroherd und einer Waschmaschine pro Haushalt aus. Und weil Kupfer teuer ist, haben sie nicht zuviel davon verbuddelt. Dazu kommt, dass private E-PKW vorrangig über Nacht geladen werden dürften. Dann entfällt der Solarstrom und tendenziell windet es nachts weniger wegen fehlender Termik. Das sind aber keine Probleme, die sich bis 2030 flächendeckend lösen lassen. Wenn dieses Zieldatum zum Zulassungsverbot für Verbrenner gehalten werden soll, dann geht das nur mit einer massiven Reduktion des Gesamtfahrzeugbestandes. Das wiederum halte ich für demokratisch kaum durchsetzbar - Wenn nur noch die oberen 10.000 ein eigenes Auto (und Heizöl für den Winter!) bezahlen können, werden sich die unteren 999.000 eine gelbe Weste anziehen und die AFD wählen. Ist es das wert? Gruß Gregor
  4. Also ich finde, für 800 Euro sollte ein Helm auch funktional überzeugen. Gruß Gregor
  5. Da sehe ich auch das Hauptproblem in der Tankentlüftung. Benzindämpfe sollte man nicht unterschätzen. Also gesundheitlich. Auch feuerpolizeilich nicht ganz unkritisch... Garagenanlagen brauchen eine spezielle Freigabe zur Verwahrung von Kraftfahrzeugen. Wenn du den Tank wirklich komplett leer bekommst sollte es gehen. Ist aber Aufwand, wirst den Tank wahrscheinlich ausbauen müssen oder zumindest die Pumpeneinheit abschrauben... Viel Erfolg Gregor
  6. Hallo, der Reifen wurde ja bereits in anderen Treads gestreift, weshalb ich hier einen eigenen Tread erstelle. Habe mir einen Satz für 116 Euro von GiGa-Reifen kommen lassen. Ich suchte nur eine "Zwischenlösung", weil ich nächsten Sommer wieder eine große Tour machen werde, zu der ich mit frischen Reifen aufbrechen muss. Und bis dahin muss ich so ungefähr 2000 km überbrücken. Und weil der günstige Mitas in verschiedenen Foren als Geheimtipp gehandelt wird, gebe ich ihm ne Chance. Lieferzeit von GiGa-Reifen lief schnell und unkompliziert, Reifen waren in Folie eingeschlagen. Reifen sind nach DOT-Stempel aus 34. und 43. Woche 2018. Also rund ein Jahr alt - da kann man nicht meckern - keine Altlagerposten. Äußerer Eindruck: "Gusstechnisch" nicht ganz so sauber wie ein neuer Conti den ich gerade woanders montiert hatte aber noch ok. Vielleicht wie Michelin vor fünf Jahren ;o) Gummi wirkt beim Daumennageltest recht weich. Die Kerbe vom Daumennagel braucht eine Weile um sich zurück zu bilden. Das nennt sich "Hysterese" und gilt bei Sportreifen als Qualitätsmerkmal. Wegen der doch sehr steifen Karkasse hatte ich wirklich Mühe, den Hinterreifen mit dem GP503-Gerät aufzuziehen. Das ging letzten Endes nur mit zweitem Mann. Das als Anmerkung für alle Selbstmonteure ohne Profi-Maschine. Der Vorderreifen ging locker drauf. Auswuchten dann absolut unkompliziert. Vorne 15 Gramm, hinten 10 Gramm. Auf dem Pendelbock keine Rundlauf-Abweichungen zu sehen. Fertigungsqualität scheint also in Ordnung zu sein. Fahrversuch steht noch aus. Nutze die aktuelle Regenzeit um auch noch ein anderes Setup der Gabel auszutesten und deshalb sieht meine HYM gerade etwas gerupft aus. Ich werde berichten. Beste Grüße Gregor
  7. Noch ein Nachtrag zum Mitas Sport Force + https://www.mitas-moto.com/de/produkte/strassenreifen/sportreifen/sport--force--plus Etwas weiter unten... So eine detailierte Tabelle zum Luftdruck habe ich noch von keinem Hersteller gesehen. Ob die HYM als "Leichteres Motorrad" einzuordnen ist?
  8. Das kann aus heutiger Sicht ja nur bedeuten, das Helmut extrem "reifenschonend" unterwegs war. Und trotzdem schneller als alle anderen 😁
  9. Da kommen vielleicht zwei typisch deutsche Eigenschaften zusammen: Der Hang zur Überbewaffnung (Zweihunder-Meter-Taucheruhr in der Badewanne) und das Bestreben plakative Reize zu setzen, um vom eigenen "Talent" abzulenken.
  10. Renntempo hat für mich etwas mit "blinder" Kurvenfahrt zu tun, also aus dem Gedächtnis heraus anbremsen und abwinkeln. Geht natürlich nur auf dem Rundkurs und bei entsprechender Streckensicherung. Da kann man sich dann mit jedem Umlauf selbst weiter optimieren und die Grenzen der Physik ausloten. Im öffentlichen Verkehrsraum sieht man manchmal, wie die Jungs dieselbe Strecke immer wieder rauf und runter fahren. Da könnte das auch funktionieren. Finde ich persönlich aber zu öde, mache ich höchstens mal um neue Pellen anzufahren. Und mit der "Erinnerung von letztem Monat" blind abzuwinkeln fehlt mir allmählich der Schneid. Bin aber auch jahrelang nicht mehr hingefallen. Wer auf der Landstraße halbwegs auf Sicht fährt bekommt die extremen Reifentemperaturen gar nicht hin. Höchstens mit extrem eckigem Fahrstil. Wäre mir aber zu nervig. Ich mache da mehr auf Biaggi....
  11. Nach meinem Verständnis haben "Sportreífen" den weicheren Gummi und die härtere Karkasse als "Tourenreifen".
  12. Der Markt hat sich ja immer weiter aufgesplittet. Inzwischen gibt es Tourensport / Supersport / Hypersport / Rennsport mit Straßenzulassung... Ich für meinen Teil schaffe es im öffentlichen Verkehrsraum nicht, die Reifentemperatur konstant so hoch zu halten, dass ein Supersportreifen (Rosso III) von mir thermisch überlastet wird. Und bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad werde ich thermisch überlastet und nehme Tempo raus. So gesehen machen Semi-Slicks usw. für mich keinen Sinn. Ärgerlich finde ich freilich die knappe Lebensdauer - meine HYM muss einmal im Jahr für eine Cevennen / Auvergne / Seealpen Tour herhalten. Das sind rund 3000 km und das entspricht ziemlich genau der Lebendauer eines Rosso III am Hinterrrad. Da muss ich jedesmal mit neuen Reifen aufbrechen, auch wenn die "alten" Pellen erst 1500 km runterhaben. Und selbst dann unternehme ich die letzte Tagestour mit 0,78 mm am Hinterrad. Da sehe ich zwei Möglichkeiten: Entweder auf Tourensporrt wechseln und mit etwas geschärftem Popometer angasen, oder mal den Mitas Supersportler Sport Force + für 116 Euro den Satz ausprobieren. Beste Grüße Gregor
  13. Moin Lutz, das modernere Konstruktiondatum des Touring Force lässt sich Mitas aber auch bezahlen. Der Satz kostet dann 165 Euro (bei Gigareifen). Die von mir früher genannten 116 Euro gelten nur für den Sport Force +. Im Segement der Tourensportreifen würde ich aktuell auf den Pirelli Angel GT (1) gehen. Mit Erscheinen des Angel GT 2 hat Pirelli den Preis des Vorgängers deutlich gesenkt. Der Satz Angel GT 1 kostet bei Mopedreifen.de 185 Euro. Das sind nur 20 Euro mehr als der Mitas Touring Force, aber der Angel GT 1 war 2018 noch Testsieger im Vergleich Tourensportler bei der Zeitschrift MOTORRAD. Gruß Gregor
  14. Immer wenn ich hingefallen bin, war ich entweder zu schnell, zu langsam oder zu blöd.
  15. Ich denke, es ging Ducati hier vorrangig um die Händlerprobefahrt. Mit der 950 kommt so ziemlich jeder auf Anhieb zurecht. Auf die 821/939 mussten sich die meisten erst eingrooven - wenn sie nicht schon einschlägig vorbestraft waren. Aber auf der üblichen 30-Minuten-Probefahrt ist das auf den äteren Modellen nicht zu schaffen, weshalb Ducati die 950 "leichter zugänglich" gemacht hat. Wie die Zahlen beweisen - mit Erfolg.
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