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Mithridates

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  • bike
    HYM 821
  • name
    Gregor
  • Wohnort/Region
    Münsterland

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  1. Die Polizei darf das Geld ja auch nicht behalten. Die Kommunen blitzen "einnahmeorientiert". Wobei die Polizei den "Erfolg" ihrer Blitzaktioen wesentlich an der erhobebenen "Fallzahl" fest macht. (200 Raser an einem Tag geblitzt!!!) Was unterm Strich ein ähnliches Auswahlkriterium darstellt wie die eingenommen Geldsumme. https://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article122123373/A2-Blitzer-bringt-Bielefeld-35-Millionen-Euro-ein.html
  2. Die Frage ist ja eher, "was ist zu schnell?" Die Deutungshoheit zu dieser Frage den Straßenverkehrsämtern zuzuordnen ist naheliegend, aber fragwürdig. Nach meiner bescheidenen Beobachtung wird da gerne recht "eigenwillig" beschildert. Wohl durchaus "einnahmeorientiert". Auf Strecken, wo man beim besten Willen nicht verstehehen kann, was da ein Tempo 70 Schild soll, da wird häufig kontrolliert. Logisch - oder? Auf Strecken, wo bei Tempo 70 die Grenzen der Physik das entsprechende Schild durchaus erklären können, da steht nie eine Blitze. Logisch - oder? Die Beispiele lassen sich lange fortsetzen. Warum muss die Tempo-30-Zone vor der Grundschule auch nachts um 2 h kontrolliert werden? Und wenn die Baustelle schon lange fertig ist, bleiben die Schilder noch 14 Tage länger stehen und es wird weiter geblitzt. Wenn man die ökonomischen Leitlinien zur Aufstellung von Blitzern einmal verstanden hat, dann kann man damit ganz gut arbeiten. Gier macht berechenbar 😁😁 Beste Grüße Gregor
  3. Wer es etwas genauer wissen möchte: Link 1 Link 2 Ursprünglich wurde dieser gesetzgeberische Winkelzug ersonnen, um die illegalen Autorennen in den Großstädten von der Ordnungswidrigkeit zur Straftat hochstufen zu können. Die ersten Autoposer wurden ja auch bereits wegen Mordes verurteilt. Dummerweise passen die neuen gestzlichen Formulierungen sehr genau auf Motorradfahrer, die auf ihrer "Haustrecke" die Rundenzeit verbessern wollen. In der praktischen Anwendungen sieht es aber etwas freundlicher aus. Wer ganz klassisch auf der Landstraße einsam aus der Kurve fliegt dürfte kaum belangt werden. Man sollte natürlich vermeiden, kurz vor dem Unfall mit 183 km/h auf der Landtraße geblitzt zu werden... Erhöhter Ermittlungsaufwand steht aber erst zu erwarten, wenn unbeteiligte Personen zu Schaden kommen oder "Sicherheitsbereiche" wie Kraftwerke oder Schulen berührt werden. Aber wer andere tot fährt hat das wohl auch verdient. Beste Grüße Gregor
  4. Aber die Methode mit Verboten, Strafzahlungen und Behinderungen die Industrie zur Innovation zu zwingen kann in einer globalisierten Welt nicht funktionieren. Die Industrie verdient lieber sicheres Geld mit dem was sie kann - und sei es in China, Südamerika oder sonstwo. Dann wird eben der D / EU-Markt links liegen gelassen, bevor man teure Forschung mit ungewissem Ausgang betreibt. Was helfen könnte wäre eine europäische Energieagentur, nach Vorbild der ESA. Die besten Köpfe bekommen großzügig Mittel und Ausstattung und müssen keine kurzfristigen, wirtschaftlichen Erfolge vorweisen, um ihren Job auch nächstes Jahr zu behalten. Aber das geht nur mit vollen Staatskassen, also gut geschmierten Volkswirtschaften... Beste Grüße Gregor
  5. In der Sache gebe ich dir vollkommen recht. Es ist geradezu Größenwahn zu behaupten, wir in D/EU könnten genug sparen, um die Welt vor dem Abgrund zu retten. Die Politik - und die damit einher gehende mediale Meinungsmache (die Journalisten müssen nicht gleichgeschaltet werden, die marschieren von selbst im Gleichschritt) - versucht uns das zu erzählen. Das ist nicht nur sinnlos, es ist sogar kontraproduktiv. Die größte Herausforderung unseres Landes ist der demografische Wandel, wenn in wenigen Jahrzehnten jeder Arbeitnehmer 2 - 3 Rentner mitschleppen muss. Diese Last werden die heutigen FfF-Kinder tragen müssen. Das wird aber niemals funktionieren, wenn die FfF-Kinder den Wirtschaftsstandort Deutschland gründlich demontiert haben und keine gutbezahlten Jobs finden. Vor allem aber verspielte es die große Chance, die "alten Industriestaaten" als technologisches Kompetenz-Zentrum zur Entwicklung wirklich tragfähiger Technologien zur Sicherung eines umweltfreundlichen, globalen Wohlstandes zu etablieren. Eine Gesellschaft, die wirtschaftlich und sozial ums Überleben kämpft, wird nicht auch noch den Rest der Welt retten. Die lebt von der Hand in den Mund. Fatalistische Grüße Gregor
  6. Ich habe mir ehrlich gesagt nicht die kompletten "Erfolgsmeldungen" zum Feststoff-Akku durchgelesen, aber soviel ich weiß wird eine Effizienzsteigerung von "bis zu 60 %" in Aussicht gestellt. Im Wettbewerb mit herkömmlichen "Nass-Akkus" ist das ein enormer Wettbewerbsvorteil. Im Wettbewerb mit einen 16-Liter-Benzintank ist das ber nur ein feuchter Furz. Ich erinnere an die MOTORRAD-Messung der Zero ZF: 25 Minuten fahren mit konstant 130 km/h und 2 h laden bevor es dann weiter geht: Um 60% erweitert wären das 40 min Fahrzeit zu 3,2 h Ladezeit. Das Grundproblem, dass du über viermal so lange laden musst wie du fahren kannst wird nicht gelöst. Beste Grüße Gregor
  7. Moin Lutz, meinst du die schlanken Säulen (festinstalliert)? Oder gibt es schon wieder was neues? Beste Grüße Gregor Noch ein Lesetipp: Blitzer im HSK
  8. Eben die neue MOTORRAD-Zeitung rein bekommen. Ist ein TOP-Test der Zero SR/F drinn. Interessante Schlüsselfakten, die bei anderen E-Bikes ähnlich sein dürften: Akku ist mit 14,4 kWh angegeben, davon nutzbar sind 12,6 kWh. Unterschied ergibt sich, weil der Akku niemals ganz leer gemacht werden darf (schädliche Tiefentladung) Ladedauer an Schnellladestation: 2 h Motorleistung ist mit 81 kW (110 PS) angegeben. Bei Nennleistung wäre der Akku nach 9 min 20 sek leer. Akku soll 85 kg wiegen. Also 6,75 kg pro nutzbare kWh. Reichnweite maximal in der City: 228 km - rechnerischer Verbrauch: 5,5 kWh auf 100 km Reichweite Autobahn schnell: 40 km - rechnerischer Verbrauch: 31,5 kWh auf 100 km Reichweite Autobahn mit konstant 130 km/h: 65 km - rechnerischer Verbrauch: 19,4 kWh auf 100 km Reichweite Landstraße flott: 110 km - rechnerischer Verbrauch: 11,5 kWh/100 km Praxisrelevant finde ich die beiden letzten Werte. Wobei man nicht vergesen sollte, dass man ja nicht bis zum Stillstand fährt, sondern in der Praxis bei spätesten 10 km Restreichweite die Ladestation anläuft. Man will ja nicht schieben. Besagte 10 km sind also von den genannten Reichweiten abzuziehen. Auf der Landstraße wäre ein 200-km-Tagestrip mit langer Mittagspause zum aufladen auf Halbzeit praktikabel. Würde aber sehr genaue Planung und am besten Vorausbuchung des Ladezeitfensters erfordern. Auf der Autobahn finde ich das Ergebnis nicht praxistauglich. 25 min fahren um nach 55 km anzuhalten um dann zwei Stunden zu laden - geht gar nicht. Habe es spaßeshalber mal durchgerechnet: Die 1000 km von Koblenz an die Cote Azur würden 44,5 h dauern. Inklusive Übernachtungen nach 11h unterwegs wäre man vier Tage unterwegs. Zum Vergleich: Die Strecke bin ich mit der Triumph Tiger 1050 mit viel Gepäck und Sozia ohne Stress in 12,5 h gefahren. Gruß Gregor
  9. Mit den Multis will Ducati Fahrer anderer Marken abwerben, die vorher V-Strom, GS, Super Tenere, Tiger 1050 usw. gefahren sind. Und in diesen Kreisen hat die Zuverlässigkeit von Ducati nicht den allerbesten Ruf. Da wirkt eine Garantieverlängerung als vertrauensbildende Maßnahme. Gruß Gregor
  10. Ich glaube, neongelbe Warnwesten kommen bei den Flics momentan nicht so gut an 🤣🤣🤣
  11. Das finde ich spannend: Wasserstoffmotorrad von Honda Gruß Gregor
  12. Ok, wenn sie gerade 60 Prozent erneuern mussten haben sie natürlich umfassend modernisiert. Vielen Dank für den HInweis - ich werde nächste Woche dran denken
  13. War letztes Jahr zweimal im Frankreich. Von meiner "Reisegruppe" wurden Drei von vorne und keiner von hinten geblitzt. Das deckt sich meinen Erfahrungen der letzten 15 jahre. Hat die Gendarmerie aufgerüstet? War vielleicht nötig ☠️
  14. Gibt ein Paar Besonderheiten. In F herrscht Halterhaftung, nicht Fahrerhaftung. Kannst also nicht behaupten der große Unbekannte habe dein Bike gefahren. Geblitzt wird (fast) nur auf nennenswerten Straßen mit nennenswertem Durchsatz. Auf leere Nebenstrecken verschwenden die Flics keine Energie. Stationäre Blitzer blitzen fast immer nur von vorne, außer auf Autobahnen und großen Anlagen auf mehrspurigen Stadtstraßen. Vor zwei Jahren, als Tempo 80 auf den Landtstraßen eingeführt wurde, hat der nationale französische Motorradklub (so ne Art ADAC für Biker) vor stationären und regelmäßigen mobilen Blitzstellen große weiße Dreiecke auf die Straßen gepinselt. Diese Dreiecke werden je nach Region bis heute gepflegt und haben mir schon mehrfach Ärger erspart. Allgemein glaube ich bemerkt zu haben, dass die Kontrolldichte in F geringer ist als in D, dafür sind die Strafen höher. Da ich mich aber bemühe Nationalstraßen und Städte zu meiden, habe ich wenig Probleme damit. Noch ne Spezialität auf Autobahnen: Wenn du zwischen zwei Mautstationen schneller als 130 km/h warst (Zeitstempel) kann das Probleme geben. Im Zweifelsfall lege ich die Tankstopps entsprechend. Gruß Gregor
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