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Super-Moto

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Posts posted by Super-Moto

  1. Ich für meinen Teil habe dieses filmen wärend der Fahrt wieder aufgegeben. Denn es gibt nichts langweiligeres als ein endloser Dreh irgendwo auf der Landstrasse.
    Meine bescheidene Meinung ist, sollte man konzeptlos einfach nur die eigene Fahrt aufnehmen wollen dann ist der Spaß wegen Langeweile schnell vorbei.

    Will man seinen Fahrstil analysieren und verbessern, wird es ganz schnell ganz aufwendig. Man kommt da nicht um verschiedene Kamerapositionen rum und man muss dieselbe Szene immer wieder und auch von Extern aufnehmen.
    Die spätere Analyse und der Schnitt fordert weitere Arbeit und Zeit.

    Will man "nur" einfach ein schönes Video machen gelten fast die selben Regeln....verschiedene Kamerapositionen und verschiedene Szenen die auch gerne wiederholt gedreht werden müssen um ein anständiges Ergebnis hinzubekommen.

    Jedem der einfach nur ne CAM auf sein Mopped schraubt oder am Helm befestigt um ausschließlich die eigene langweilige Landstrassen fahrt zu filmen ...sage ich....lasst es einfach sein. Es ist langweilig und niemand will das sehen. Mach es richtig und wie ein Profi und steck viel Arbeit rein dann wird es was. Aber dann muß auch klar sein das der Fokus aufs Filmen und nicht aufs Mopped fahren liegt.....Wenn es gut werden soll muss man halt auch viel Arbeit rein stecken. Ansonsten wird es ein Filmchen den niemand interessiert

    • Like 1
  2. Projekt Camper 1.0
     
    Yippiiieh ....RICHTFEST 😃💪🍾⚒
     
    Die arbeiten an den oberen elektrischen Kreisläufen sind erledigt und nun kann es endlich unten weiter gehen. Insgesamt haben wir 4 Lichtkreisläufe und einen Ventilator drangehangen. Und alles funzt wie es soll.
    Alle 12 LED's verbrauchen insgesamt max. 36Wh. Also superniedriger Verbrauch und somit für autarke Camper wie gemacht. Für die Kabel-Verbindungen nutze ich in der Regel Wago-Klemmen die es in unterschiedlichsten Anordnungen, Größen und Varianten gibt. Vorteil von den Dingern ist das extrem einfache und blitzschnelle anklemmen am Kabelgedöns.
    Und ein weiterer riesen Vorteil "Zumindest für meine Verkabelung" ist, das ich ohne jede Schwierigkeit 6mm2 mit z.B. 0.5mm2 Kabel miteinander verdrahten kann.
    Damit die Kabel an Ort und Stelle bleiben habe ich sie mit Klebe-Penöbsel "Wie heißen die Dinger eigentlich wirklich ?...Habe ich glaube ich aber schon mal gefragt 🙁 " an der Decke fixiert.
     
    Jetzt müßen nur noch Be.- und Entlüfter verkleidet werden und dann sieht es gleich nochmal etwas besser aus.
    Die Hauptdecke wurde so verkabelt das sie an einem Stecker ausserhalb der Deckenverkleidung getrennt werden und dann mit ein paar Schrauben innerhalb von ein paar Minuten von der Decke abgehangen werden kann. Also falls es irgendwann mal ein elektrisches Problem oder ein Feuchtigkeitsproblem geben sollte, kann man das durch einfaches abhängen der gesamten Decke innerhalb von ein paar Minuten erledigen.
    Das gleiche gilt für die Verkabelung der doppelten Schrankböden.
    Die Verkabelung läuft einmal komplett durch den Schrankboden durch die Schrankwände bis ans Ende. Verdeckt wird dies durch die inneren Schrankböden in die die beste Praktikantin der Welt zusätzlich ein paar Kabelkanäle rein gefräst hat damit die Böden auch auf den Leisten und nicht auf den darüber geführten Kabeln aufliegen.
    Gehalten werden die Böden mit Klettband die auf die Leisten getakert werden. Somit ist man ruckizucki an der Elektrik falls mal was streikt.
    Auch wenn OBEN jetzt an der ein oder anderen Stelle noch etwas zu tun ist und das Finishing "Kantenschutz, Kabelkanäle usw" auch nochmal etwas arbeit macht, so haben wir hier jetzt einen großen Schritt zum fertigen Camper gemacht.


    Die nächsten Schritte werden das fertigstellen des Gaskastens, die Küche, Sitz, Tisch und weitere elektrische Anschlüße zum Fußraum sein. Dazu muß die Kühlbox, Frisch.- und Abwasserbehälter, Wasserpumpe, Gasleitungen und diverse KFZ. und USB-Anschlüße verbaut werden. Achja und das wichtigste natürlich auch....Das Bett 🙂
    Meine vorherige Meinung zur Tischkreissäge muß ich allerdings ein wenig relativieren.
    Natürlich geht mit der Tischkreissäge nach wie vor alles das was auch auf einer Kappsäge geht.
    Allerdings habe ich erst jetzt wirklich realisiert das mit einer Kappsäge wirklich sehr viele arbeiten wesentlich leichter, schneller und auch supergenau gehen.
    Nachdem ich meine gute Makita Kappsäge verkauft hatte und mich die Ernüchterung bei der Arbeit mit der Tischkreissäge sozusagen erleuchtet hat, habe ich mir nun die Makita Kappsäge erneut gekauft.
    Es war einfach zu schön mit ihr....und eine bestehende Liebe sollte niemand trennen 🙂... "Meint im übrigen auch die beste Praktikantin der Welt 😘"


    Zu guter letzt haben uns die Nachbarn dann auch noch mit einem Festmahl aus der Balkanküche überrascht. Da ist sozusagen aus einem Familientreffen der Nachbarn ein üppiges Mittagsessen für uns geworden. Naja, wir haben aber auch lange genug sabbernt über den Zaun geschaut 🙂
    Die beste Praktikantin der Welt ist satt, ich bin satt, die arbeiten OBEN sind fertig und bewundert haben wir das mit einer Flasche Bier in der Hand und mit weiteren Nachbarn die zwischendurch immer mal gucken kommen, dann für den Rest des Nachmittags 🅿️😄
    Aus handwerklicher Sicht ein perfekter Sonntag 🙂

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    • Like 5
  3. Diese Drehmomentschlüßel sind zum Teil ein zweischneidiges Schwert.
    Niemand im privaten Bereich weiß ob die Einstellungen überhaupt noch stimmen.
    Viele wissen auch nicht das sie nach dem Gebrauch wieder zurück auf Null gedreht werden müssen.
    Dann leiern die Dinger aus und der Drehmoment stimmt nicht mehr.

    Aber egal....mit deiner Ölablaßschraube hat das nicht starten deines Motors auf jeden Fall nichts zu tun.

    • Thanks 1
  4. Der heutige Tag war ein wenig durchwachsen weil ich gleich mehrere Denkfehler bei der Elektrik eingebaut hatte.
    Dank dem Solarladeregler wurden die allerdings ohne weitere Konsequenzen lediglich mit ein paar Fehlermeldungen abgefangen.
    Nach einer Weile der Fehlersuche kam ich immer wieder auf Lösungen, die aber genauso falsch waren 🙁
    Ich bin halt ein Elektrodummie.
    Nachdem ich jetzt aber Zange, Kabel und Crimpzange aus der Hand gelegt habe, und ich mit ein wenig Abstand über das Problem nachdenken konnte, habe ich das Problem gefunden "Glaube ich zumindest, denn testen kann ich das erst Morgen"
    Ich werde berichten 🙂
    Wärend ich mit der Elektrik am kämpfen war, kümmerte sich die beste Praktikantin der Welt um den Boden der rechten Hängeschränke.
    Und ich muß sagen, das hat sie wirklich super und so gut wie alleine gemacht.
    Zum allerersten mal hat sie zusätzlich heute auch eine Flex "Winkelschleifer" bedient.
    Sie hatte ein wenig Angst "wie immer vor neuen Geräten" aber sie hat das gar nicht so schlecht gemacht.
    An ihrer Standposition muss sie noch arbeiten wenn sie sich nicht selber abfackeln will, aber für das allererste mal nicht schlecht.
    Die gute Ausbildung und die harte Schule tragen mittlerweile ihre Früchte 🙂
    Wenn das so weiter geht, kann ich in einem Jahr vermutlich meine Klamotten packen weil sie dann keinen Mann mehr braucht....Naja, ich schenke ihr alle paar Wochen weiterhin Blumen....vielleicht rettet mich das 🙂
    Noch ein kleiner Tip an alle Selbermacher...
    Ich habe zur Zeit eine Kappsäge für die Holzarbeiten.
    Bei der Empfehlung einer Kappsäge habe ich mich da auf die Aussage anderer Camperbauer verlassen.
    Und ich muß sagen das die Makita Kappsäge bis hierhin wirklich beste Dienste verrichtet hat.
    Allerdings habe ich mir jetzt eine DeWalt Tischkreissäge zugelegt weil die für den Bereich im Camperbau einfach besser geeignet ist.
    Sie kann alles was die Kappsäge kann plus sehr lange Schnitte, was bei einigen arbeiten dann doch noch ein Stück weit wichtig ist.
    Je nach Ausführung der Tischkreissäge hat die Kappsäge lediglich Vorteile bei dickeren Balken und einen leichten Vorsprung bei der Handlichkeit.
    Unterm Strich ist aber die Tischkreissäge für Camperbauer die bessere Wahl. Ich wollte die Kappsäge eigentlich wieder verkaufen....aber vielleicht behalte ich sie auch. Ist aber mehr ein Luxus- denn eine Notwendigkeitsfrage.
    Achja, hatte ich fast noch vergessen....Eine Gürtel-Werkzeugtausche kann einem viel Knie- und Bückarbeiten ersparen. Man arbeitet beim Camperbau halt nicht an der Werkbank sondern an und im Auto. Das hat den Nachteil das man viele Werkzeuge auf dem Boden ablegt. Wenn mal also nicht immer einen kleinen Tisch hin und her rücken möchte und erst recht nicht hundert mal auf den Boden muss um sich eine Zange, Schraubenzieher oder sonstwas zu greifen, ist so eine Tasche wirklich eine Erleichterung. Und ein Bier hat man dann auch immer am Mann 🙂

    deWalt Tischkreissäge.JPG

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    Makita Kappsäge.JPG

    • Like 1
  5. vor 3 Stunden schrieb Chickenmarkus:

    Hallo,

    ein tolles Projekt! Eigentlich stehe ich ja gar nicht auf Alt, aber den "Used-Look" der Schränke habt ihr richtig gut hinbekommen!

    Eine kleine Frage habe ich allerdings zur Elektrik, da der Ausgang vom Solarladecontroller unbelegt ist: Hast du zwischen Batterie und Hauptschalter/Sicherungen noch einen extra Festspannungsregler? Wenn nicht, gehen Ladespannungen von rund 14,8V oder gar gepulste Ladeströme vom elektronischen Batterieladegerät direkt in dein Bordnetz. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Verbraucher wie LEDs das nicht gut heißen. 🤔

    Keine Ahnung, was dein Solarladecontroller genau tut, aber üblicherweise ist dieser der zentrale Stromausgabepunkt, der die Dreiecksbeziehung des Stromflusses Solarmodul<->Verbraucher<->Batterie regelt. Als "Landstrom" wäre dann ein einfaches elektronisches Netzteil mit einer Ausgangsspannung etwas geringer als der deines Solarmoduls denkbar, welches (ggfs. über Dioden abgetrennt) auf den Eingang des Solarladecontrollers geklemmt wird. Letzterer kümmert sich dann eben darum, dass die Batterie am Batterieanschluss mit ca. 14,8V entsprechend geladen wird, wohingegen die Verbraucher am Ausgang konstant ihre 12V bekommen.

    Das hatte ich als Elektrodummie garnicht mehr auf dem Schirm. Meine LEDs können das zwar ab, aber mehr Sinn macht natürlich das was du schreibst. Vielen Dank für deine Erinnerung. Ich werde den Sicherungskasten umklemmen.

  6. Kleines Update zum Camper
    Mittlerweile sind auch die elektronischen Komponenten installiert und warteten bis vor kurzem auf ihren Anschluß.
    Das ist nun passiert "Laderegler, 12V zu 230V Inverter mit 1500Watt,
    Sicherungskasten und Sicherungsautomat und zu guter letzt das Ladegerät für den Landstrom falls die Sonne mal eine Weile keine Lust hat"
    Der Strom aus der Sonne fließt nun und jetzt kann es an die Innenraumverkabelung gehen.
    Auch die restlichen Schrankläden sind zu 75% fertig lackiert/designed. Nach der Serviettentechnik die ein wenig Symbole quer durch die Welt zeigen kommen jetzt noch ein paar Schriftzüge im Transferverfahren drauf und zu guter letzt werden dann die Keramikknäufe angebracht.

    Zu diesem Istzustand gilt folgender Bericht......


    Projekt Camper 1.0

    und weiter gehts bei zwar kaltem Wind, aber strahlendem Sonnenschein. Wir haben uns dieses WE den linken Schrankboden und die Elektrik vorgenommen.
    Nachdem alle Löcher für die LED Strahler und die Lichtschalter gesetzt waren mussten wir den Boden natürlich auch noch streichen.
    Da es recht kalt war, hatte ich keine große Hoffnung das die Wachsfarbe genug antrocknet um den Boden zeitnah montieren zu können "Da es in einem Camper naturgemäß wenig Wohnraum gibt, war es uns wichtig, Farbe zu nutzen die nicht ausdünstet und auch keine sonstige Chemie absondert"
    Womit ich nicht gerechnet hatte war das der Lack auch am anderen Tag noch recht naß war. Ergebniß sind leider mehrere Fingerabdrücke auf dem Lack....Aber was solls, der Boden mußte rein und den Rest kann man nacharbeiten 🙂
    Letztendlich konnten wir dann doch noch alle LED-Strahler und die Lichtschalter einbauen.
    Der Oberboden "über den LED-Strahlern" muß sich natürlich auch irgendwo festhalten können und deswegen mußten wir noch weitere Auflageleisten verbohren auf dem der Boden später aufliegen kann.
     
    Geplant war das der Oberboden aus 6mm Sperrholzplatten bestehen sollte. Die Praxis machte uns aber leider einen Strich durch die Rechnung. Über die Länge biegt sich 6mm Sperrholz einfach zu sehr durch. Nun werden es 9mm Siebdruckplatten. Die Stärke haben wir auch für den Sprinterboden verbaut. Das reicht also auf jeden Fall.
     
    Um die Strahler "und später vieles mehr" mit Strom versorgen zu können muß natürlich auch der Anschluß zur Batterie her. Das geht abgesichert natürlich nur über einen Sicherungskasten den wir heute endlich verkabelt haben.
    Um den Sicherungskasten selber auch nochmal abzusichern haben wir da noch einen Sicherungsautomaten mit 80Ampere vorgeschaltet, der gleichzeitig als Hauptschalter für die gesamte Innenraumversorgung genutzt werden kann.
    Alle Einzelleitungen werden jetzt mit 20Ampere abgesichert "eigentlich gehen auch 25Ampere, aber so wissen wir einfach eher wenn was schief laufen könnte"
    Die gesamte Inneraumverkabelung wird mit 6mm2 Leitungen verlegt.
    Eigentlich ist das mit Kanonen auf Spatzen geschoßen und eigentlich ist das auch viel zu teuer und alles unnötig schwer....Aber ich will mich später nicht damit rumschlagen müßen das ich dann doch noch neue Leitungen legen muß, nur weil irgendein vorher unberücksichtigter fetter Verbraucher dazu kommt. Und wenn ich ehrlich bin sind mir 100Eur und 2kg weniger nicht wirklich wichtig.
    Mit diesen Leitungen schließe ich 12V Geräte einfach an und muß mir um "fast" nichts weiteres sorgen machen. Und die 20Ampere Sicherungen tun dann ihr übriges.
    Diese 6mm2 Leitungen sind das größte was so gerade eben noch mit wesentlich dünneren Leitungen kombiniert werden kann "Kabelschuhe, Kabelendhülsen, Kabelverteiler, Sicherungskastenanschlüße usw. usw."
     
    Da bis jetzt "3 x auf Holz geklopft" alles so eigenartig gut von der Hand geht und sich meine Denkfehler bis jetzt im akzeptablen Rahmen halten haben wir die Hoffnung das wir noch dieses Jahr auf eine erwachsene Tour gehen können. Eigentlich hatte ich für dieses Projekt eher 2.5 bis drei Jahre geplant. Aber dank der tatkräftigen Unterstützung der besten Praktikantin dä Wääält geht es wirklich zügig voran und es wird eher 1 Jahr "inklusive Winterpause".
    Wer also selber etwas ähnliches planen sollte.....Eine brauchbare und idealerweise hübsche Praktikantin ist Gold wert 🙂

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    • Like 1
  7. vor einer Stunde schrieb chrisMD:

    Verstehe deine Herangehensweise nicht so ganz.
    Es muss doch nicht erst ein Problem vorliegen um die Grundeinstellung meines Fahrwerkes auf mein Gewicht einzustellen? „Verschlechtern“ würde es das Fahrverhalten doch nicht. 

    Es ist aber sicherlich auch nicht verkehrt ein gutes Kopfschmerzmittel in Reserve zu haben🤔

    Ich denke das „sicherer und besserer Fahren“ ist unser aller Ziel. 
    Danke für den Tipp mit den Trainings. Diese werden mir jedoch keine Fahrwerksprobleme aufzeigen, da ich keine habe. 
     

    Ich habe lediglich Interesse daran die Grundeinstellungen für meine Gewichtsklasse zu optimieren🙏🏻
     

    grüsse

    chris 

    Sorry mein Freund, aber ich verstehe dich auch nicht wirklich. Wenn du nicht weißt was du verbessern möchtest, dann weißt du auch nicht an welcher Schraube du drehen mußt. Allerdings verstehe ich dein Wunsch Dinge zu optimieren.
    Aber Grundvorraussetzung um irgendetwas auf der Welt zu optimieren ist die Erkenntnis an welcher Stelle Optimierungsbedarf ist. Ansonsten hat man auch ganz schnell etwas verschlimmbessert.

    Mein Rat an dich ist....fahr auf die Rennstrecke. Vielleicht ein geführtes Renntraining oder ein Kurventraining.
    Da beobachtest du dein Fahrwerk und überlegst an welcher Stelle der Rennstrecke Fahrwerksschwierigkeiten auftauchen.
    Dann fängst du ganz sanft an an dem ein oder anderen Fahrwerksparameter etwas zu verändern.

    Nur so verbesserst du dein Fahrwerk. Irgendwelche Standardtips für dein Fahrwerk wird es ansonsten für dich nicht geben. Wenn du irgendwann mal 120 Kilo wiegst, dann könntest du mal über ne neue Feder nachdenken. Aber bis dahin gibt es für dich Fahrwerkstechnisch nichts zu tun.

     

    • Like 1
  8. vor 34 Minuten schrieb chrisMD:

    Wirkliche „Probleme“ habe ich keine.

    Möchte einfach nur das bestmögliche aus dem Standard Fahrwerk rausholen. 
     

    Zudem habe ich gelesen, dass die serienmäßige Abstimmung eher für die Gewichtsklasse 75-85kg ausgelegt ist. 
    Wäre doch sicherlich nicht verkehrt diesen Gewichtsbereich auf 90-100kg einzustellen oder? 

    Komforteinbußen nehme ich gerne in Kauf; bin da eher an die „Superbikes“ gewöhnt. 
     

    grüsse

    chris

    Wenn du nicht weißt wo die Probleme des Fahrwerks sind bzw. wenn du keine Probleme hast, dann macht es keinen Sinn irgendetwas einzustellen.
    Das ist so als würdest du nach dem besten Kopfschmerzmittel fragen obwohl du gar keine Kopfschmerzen hast.

    Fahrwerkseinstellungen sind u.a. deswegen so kompliziert weil man wissen muss was schlecht läuft bzw. was man verbessern will.
    Solange du das nicht weißt macht eine Fahrwerkseinstellung einfach keinen Sinn.
    Wenn du besser und sicherer fahren möchtest, aber du kein Fahrwerksproblem identifizieren kannst, dann wäre die Lösung deines Problems eher deine Motorrad Skills zu verbessern. Mach ein Kurventraining/Renntraining oder ähnliches mit und du wirst sehen das deine Fahrwerksprobleme eigentlich gar keine sind 😉

     

  9. vor 7 Minuten schrieb chrisMD:

    Hallo an euch Fahrwerksspezialisten! 

    Ich habe aufmerksam sämtliche Threads zum Thema Fahrwerk gelesen. Ich habe das Gefühl umso mehr ich darüber lese desto weniger verstehe ich etwas von der Materie🙈

    Das Thema Zug- und Druckstufe möchte ich zunächst hinten anstellen und bei Bedarf im Einsatzgebiet einstellen. 
     

    Zu mir: 

    Hyper 950er Standard, 90-95kg fahrfertig bei 183cm. Meinen Fahrstil würde ich sportlich / zügig beschreiben. Die meisten Kilometer werden in Südtirol abgerissen! 
     

    Meine Fragen: 

    Ich würde zunächst einmal die Federvorspannung auf mein Gewicht und meine Bedürfnisse einstellen. Vielleicht hat jemand von euch ähnliches Körpergewicht und würde seine Fahrweise auch in die Kategorie „sportlich“ einordnen? Soziusbetrieb kann komplett außer Acht gelassen werden. 

    Von Prozentangaben bis hin zu irgendwelchen Werten habe ich hier schon alles gelesen und werde da nicht mehr wirklich schlau draus… 

    @SMY Deine ausführliche Beschreibung für die Einstellung deiner 821 SP fand ich sehr plausibel und einleuchtend🙏🏻. Sind diese Werte auch auf das Fahrwerk der Standard 950 übertragbar? 
     

    Ich möchte dieses Thema nicht nochmal bei euch aufkochen lassen aber ich blicke da wirklich nicht mehr durch🙈 

    sorry und vielen Dank vor ab🙌🏼
     

    grüsse 

    chris 

    Was hast du denn am Fahrwerk auszusetzen ?....Ich würde jetzt behaupten das dein Fahrfertiggewicht nicht besonders aus der Norm schlägt.  Und ich würde weiter behaupten das die Standardeinstellung dafür eine gute Wahl ist.
    Im übrigen ist eine Fahrwerkseinstellung nicht nur vom Gewicht sondern auch von der Strecke abhängig.
    Was auf der einen Strecke hervorragend funktioniert ist auf einer anderen Strecke eher ein schlechte Wahl.

    Eine Fahrwerkseinstellung ist somit keine konstant gute oder schlechte Einstellung sondern eher eine für die Strecke optimierte Geschichte.
    Für gewöhnlich ist die Standardeinstellung für den öffentlichen Straßenverkehr und für normalgewichtige aber eine gute Wahl.

    Bei meiner 939SP funktioniert das Fahrwerk wirklich in allen Lagen hervorragend und es macht sowohl in Sptzkehren als auch in weiten Radien sehr viel Spaß und vermittelt vertrauen. Aber wehe die Straße wird plötzlich narbig mit kleinen Schlaglöchern. Da funktioniert dann nichts mehr. In Spitzkehren muß ich die Karre um die Kurve tragen weil bei allem guten Willen die Linie nicht gehalten werden kann.

    Ich könnte die Gabel jetzt etwas weicher machen, aber das würde mir den glasklaren Strich bei guten Strassen versauen.

    Also nochmals die Frage....wo glaubst du liegen deine Fahrwerksprobleme ?

    • Like 1
  10. Alles hier rein was älter als 20 Jahre ist und trotzdem noch zügig bewegt wird.

    Hier eine 30 Jahre alte Suzuki mit NULL PS (naja 37PS) und einem Fahrwerk von der Asiatenstange.
    Die Bremsen sind sozusagen nicht wirklich vorhanden.
    Und trotzdem macht das Ding so einen riesen Spaß......Ich muß mal wieder nach Bitburg "alter Flughafen" und ein wenig Kurven kratzen.

    BitburgSuzukiGS500_n.jpg

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  11. Am 19.9.2019 um 09:55 schrieb Ewan:

    Bei einem Motorrad das so ein Fahrwerk wie die Hyper hat, seh ich das wie das ABS.... Braucht man nicht - in einer Notsituation kann es den Arsch retten..

    Ich finde, so ein Öhlins Lenkungsdämpfer sieht geil aus... aber soo viel Geld würd ich anders investieren.

    Sorry Ewan....du hast im Prinzip recht, aber deine Argumentation ist falsch. Man braucht ein ABS nicht nicht weil  man ein super Fahrwerk hat, sondern wegen der Schreckbremsung wenn dir ne Katze vors Vorderrad springt.

    Und den Lenkungsdämpfer brauchst du bei der Hyper nur weil du entweder alles falsch machst bei der Kurvenfahrt oder um dein Bike ein wenig zu pimpen.
    Mit anderen Worten... wenn du nicht auf der allerletzten Rille auf den allerschlechtesten Strassen der Welt in der allerletzten Kurve mit Valentino Rossi um die Weltmeisterschaft kämpfst, brauchst du auf der Hyper einen Lenkungsdämpfer. Aber vermutlich brauchst du ihn auch da nicht 😉

    Gib das Geld lieber für ein Fahrsicherheitstraining aus....da ist es tausend mal besser investiert "Gilt natürlich auch für mich 😉 "

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  12. Das Thema hätte man ruhig mal laufen lassen können. Den Mitgliedern von vorne weg zu unterstellen das sie nicht in der Lage sind einigermaßen gesittet auch über solche Themen zu diskutieren ist ein wenig von oben herab.

    Das wichtigste Thema das zur Zeit auf dem ganzen Planeten abgearbeitet wird und das die meisten trifft, aber auf jeden Fall jeden BETRIFFT , wird in einem Motorradforum zensiert.
    Da geht nicht nur der Spirit des freien Bikers unter sondern wir berauben uns auch der Möglichkeit im Umfeld eines eigenen Menschenschlages "Motorradfahrer" über eins der wichtigste Themen der Welt zu diskutieren....wie ich finde.
     

  13. Am 22.12.2021 um 10:24 schrieb KingJosch:

    FUN-Faktor unschlagbar 😍 Wir fahren alle zwei Wochen Sonntags für 3h in Wuppertal. Bei den Temperaturen muss man die ersten 2-3 Runden zwar aufpassen aber dann Knallgas und Knie am Boden. Auch ein prima Training für die Große, denn mit den Kleinen bewegt man sich permanent am Limit und darüber. Da bekommt man ein gutes Gefühl für die Physik rund um das Motorrad. Und wenn man sich legt... aufrichten, abklopfen, antreten, weiterfahren 😆

    Marke IMR. Vom Preis-Leistungsverhältnis sehr gut mit 1650 Euro als Bausatz zum selber zusammenbauen. Da müssen dann nur die Reifen dazu und ein paar Kleinteile, damit man auf der Bahn fahren darf (Catchtank, Achsprotektoren). Für 1800 steht sie dann fertig da. Kann man auch fertig zusammengebaut kaufen. Dann liegt man bei ca. 2100-2200.

    155ccm / 16 PS ist meine. Gibt es auch als 190ccm / 23 PS oder als 140ccm / 14 PS.

    Falls du Interesse hast, schick ich dir den Link zum spanischen Händler. Haben dort bereits erfolgreich 5 von den Teilen geholt.

    In Gevelsberg ? Da bin ich bereits vor gefühlten 20 Jahren mit meinen Supermotos rumgebrettert.

     

  14. Mit dem Conti Road Attack haben die wirklich einen großen Wurf gelandet. Ich kenne niemanden der mit den Contis nicht zufrieden ist.
    Sonst hat man immer den ein oder anderen dabei der mit dem und dem Reifen nicht klar kommt. Aber bei den Contis gehen immer alle Daumen hoch.
    Und da ich seit Jahren großer Conti Fan bin gehen bei mir gleich beide Daumen hoch...

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  15. vor 14 Minuten schrieb Darkside:

    Aus welchem Material machst Du die Teile? Und sind die vorne und hinten mit ner Verbindungsachse oder kann man rechts und links einzeln verbauen?

    Ich wäre auch dabei. Allerdings ohne Lenker.

    Ich muss Mal nachschauen aus was ich damals die KTM Guarda gemacht hatte. Ich denke es war einfaches POM...checke ich aber vorher nochmal. Und ja. Die werden mit einer Alustange durch die Achsen verschraubt. Gewindestange ginge auch, erscheint mir aber von der Optik zu billig.

     

    • Like 1
  16. Müssen wir Mal schauen welchen Umfang das haben wird. Preis kann ich erst nennen wenn ich zusätzlich noch die Maße abgenommen habe. Ich schätze aber irgendwas zwischen 30-60 Eur " je nach Aufwand und Umfang der Arbeit"

  17. Wenn wir 10 Leute zusammen bekommen, dann mache ich ein paar. Habe damals schon im KTM Forum ca. 80Satz verkauft.
    Ich brauche nur eine 950er um die Maße abnehmen zu können.
    Meine 939 habe ich auch schon ausgestattet 🙂 "Lenker, Rahmen, Heck und Front.

     

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  18. naja, zum Thema Motorschäden usw. wäre es vermutlich interessant mal ein paar Zahlen zu haben. Sowas wie die ADAC Pannenstatistik z.B. "bezogen auf Schäden nach Auslieferung innerhalb von z.B. 15.000km oder so ähnlich"

    Ich tue mich immer schwer mir in den Foren eine Meinung zur Zuverläßigkeit einzuholen. Wenn jemand einen Schaden zu beklagen hat, dann taucht das mit Sicherheit in irgendeinem Forum auf. Die 10.000 anderen die keinen Schaden hatten sagen höchstens mal "Tach ich hab ein neues Mopped" und das wars dann aber auch.

    Ein umgekehrtes Beispiel sind die Bremsen der Hyper. Der allergrößte Teil hier ist zufrieden mit ihren Bremsen. Ein kleiner Teil (mich eingeschloßen) konnte mit diesem Originalschrott nichts anfangen. Ist das Bremsmaterial nun wirklich so schlecht wie ich das beurteile oder habe ich und eine handvoll weiterer Enttäuschter nur ein Montagsmopped(aus Sicht der Bremse) erwischt ?. Das ist bis heute nicht geklärt..... Je nachdem mit welchen Begriffen man hier die Suche bemüht, wird man so viele Berichte über schlechte Bremsen der Hyper finden obwohl der allergrößte Teil damit zufrieden zu sein scheint.

    Was bedeutet das jetzt für die Qualität der Hyper-Bremsen ?.....Richtig, man weiß es einfach nicht 😞

    Und so habe ich auch meine Mühe damit aus einem z.B. KTM Forum mir ein Bild darüber machen zu können wie unzuverläßig die 890 nun wirklich ist.

    Gibt es eigentlich sowas wie eine Schadenstatistik für Moppeds ?

     

  19. Danke für die Infos.
    Ich habe das Glück das mir Sound immer ziemlich egal war. Mein Fokus lag immer auf Fahrwerk und Bremsen. Und wenn der Motor dann noch aus den unteren Drehzahl druckvoll arbeitet ist mein Glück perfekt.
    Ich finde zwar das die Hyper bisher einer meiner schönsten Moppeds ist, aber wie Ribery so schön sagt....schön schießt keine Tore .
    Eigentlich warte ich ja schon ein paar Jahre auf eine Sumo Zweizylinder von KTM. Aber irgendwie kommen die nicht aus den Füßen.
    Es gibt zwar schon ein paar Erlköngbilder von der Sumo, aber da ist die Optik dermaßen abschreckend..... Naja, vielleicht bewegt sich designtechnisch ja doch noch was bis 2022.
    Auf jeden Fall merke ich, in Aussicht auf die 890, wie langsam wieder das Motorradfieber in mir erwacht.

  20. Ich bin gerade am überlegen nächstes Jahr von der Hyper auf die KTM 890 R zu wechseln.
    Die Hyper ist zwar von der Optik nicht zu schlagen, allerdings muß ich zugeben das ich mit der Hyper einfach zu wenig fahre.
    Der Grund ist.....Die Bremse hat mir ziemlich lange den Spaß am fahren genommen.
    Nachdem ich dann nach einer gefühlten Ewigkeit die Bremse endlich soweit hatte das sie für mich akzeptabel ist, hatte ich eine gewisse Abneigung gegen Ducati entwickelt die ich auch nicht mehr ganz los geworden bin.

    Und so habe ich mich an meine alte 690er erinnert die zwar nicht die Schönste, aber 4 Jahre lang mein spaßigstes Mopped war.
    Die Hyper kann zwar "jetzt mit den anständigen Bremsen" fast alles besser als die 690er, aber wie gesagt....meine Abneigung konnte ich leider nicht mehr ganz ablegen.

    Und so ist in mir die Idee gewachsen mir die 890er als Ersatz für die Hyper zu erlauben.

    Hat da schon jemand Vergleichswerte ....vielleicht selber gefahren oder Berichte oder sonstwas ?

     

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  21. vor 3 Stunden schrieb SU26:

    Hallo zusammen,

     

    danke für die schnellen Antworten. Nur mal für mich Unwissenden, ABS auskoppeln bedeutet es aus dem Systemverbund zu entfernen! Korrekt? Wenn j awarum macht man so etwas? Weil man damit auf den Kringel geht?

    Beste Grüße Jürgen

    Ich wollte das auch mal machen weil der Kreislauf der das ABS mit beinhaltet zu einem diffusen und unklarem Druckpunkt führt.
    Allerdings habe ich jetzt mit Pumpe,Sattel und Bremskolben eine Lösung gefunden die "hart an der Grenze" akzeptabel ist.

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