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  1. @Helmi: Puh - das ist ein sehr komplexes Thema. Für Renneulinge, und jetzt mal rein auf den Luftdruck bezogen, ist meine generelle Empfehlung folgendermassen: Luftdruck absenken auf der RS macht Sinn und muss auch so sein. Die Anforderungen und Belastungen sind einfach wesentlich höher, als im Strassenverkehr. Deswegen entsteht somit sehr viel Walgarbeit, Wärme, Abrieb etc. Führe man mit dem Strassenluftdrück, überhitzt der Reifen gewaltig und schmiert. Demnach, als Beginner, für Sport- und Hypersportreifen pauschal bei 20Grad Vorne meist 2,3bar und Hinten so bei 2,0 - 2,3bar kalt gemessen. Und dann Fahren gehen und Spass haben. Über den Tag dann beobachten und ein bisschen ergänzen. Gegen Mittag wird man meist schneller und es wird wärmer. Hier kann dann hinten mal gut und gern 0,1 -0,2 abgelassen werden. Vorne sollte es bei 2,4 bleiben. Und wenn mal ein bischen mehr oder zu wenig drin ist, sich die Kiste aber gut fährt, dann ist das auch ok. Bitte keine Wissenschaft draus machen. Der Reifen wird eh unterfordert sein, deswegen lieber ein klein bisschen zu viel Luftdruck drin, als zuwenig. Das hilt dem Reifen eher in sein Temperaturfeld zu kommen, also warm zu werden. Als Beginner kann man auch mal die Temperatur nach dem Turn messen. Liegt diese bei so 40-70 Grad nach dem Turn, dann ist das wunderbar. Reifenwärmer? Zu Beginn lieber nicht. Die Hypersportreifen arbeiten sehr sehr gut. Rauf auf den Track und fahren. Den Rest macht normal der Reifen selbst. 🙂 Die Liste z.B von Renngrip ist ok, jedoch muss man wissen, an welche Fahrer die sich richtet. Diese Liste führt nämlich Zielluftdrücke für Rennreifen an und ist für Fahrer gedacht, welche den Reifen annähernd in ihrem Leistungsbereich fahren können. Und das sind meistens die in der schnellen Gruppe. Also in keinem Fall einen Rennstreckenneuling oder einer, der da 5 Mal auf der Renne rumgedüst ist. 😏 demnach hier fürs Vorderrad kalt eher 2,3 und hinten auch wieder 2,1-2,3. —- Soviel mal dazu. Nun noch das Nähkästchien aufgemacht und ein bisschen geplaudert: Worauf kommt es eigentlich denn an? Wichtig ist, dass die chemische Haftung gewährleistet bleibt und der Reifen in sein Temperaturfenster kommt und gehalten wird. Nach dem ersten Turn einfach mal den Reifen anschauen hilft mehr, als ständig mit dem Luftdruckmesser da rumzufummeln. Die Oberfläche des Reifens ist DAS Mass der Dinge und Teil direkt mit, ob sich der Reifen wohl fühlt und was der Fahrer von ihm abverlangt. Die Oberfläche sollte grundsätzlich recht plan und sauber sein. Im besten Fall ganz leicht wellig. Das wäre ein sehr gut: Hat man insbesondere an den Reifenschultern eher viel Gummibatzen und -geschmiere kleben, ist das ein Zeichen eines zu warmen Reifens. Jetzt sollte der Luftdruck um 0,1 -0,2 abgesenkt werden. Nachfolgend ist der Reifen sehr warm und der Gummi schmiert und bleibt da kleben. (Es hat manchmal auch Eigenarten spezieller Reifen, das soetwas eher vorkommt): Wenn der Reifen irgendwann aufreisst, dann liegt das meist viel eher am Fahrverhalten, als am Luftdruck. Ganz oft sieht man das, wenn Fahrer sehr spät und sehr stark ans Gas gehen. Das malträtiert die Reifenoberfläche kurzzeitig so derb, dass die Deckschicht wie abgerissen wird (cold-tear) oder völlig überhitzt (hot tear) Begleiterscheinungen: Low-siding, viel TCS-Eingriffe, bis hin zum Highsider. Meist jedoch low-siding. Aus meiner Sicht rate ich auch Fahrern, wenn diese kommen und sagen, da hinten bin ich einmal gerutscht oder dort war dies und das … bla bla Aufstandfläche oder Reifen-dings-hier … sich ruhig zu verhalten und nicht sofort am Luftdruck rumzuspielen. Nur weil einmal über 30 Runden an einer Stelle das Bike schwimmt, ist das kein Zeichen eines schlechten Luftdrucks. 😏 Hatte mal einen anderen Kollegen, der ins Kies ist, weil beim Herausbeschleunigen das Hinterrad leicht zu sliden begann, er erschrack, Bike aufgestellt und ab ins Kies. Später waren plötzlich alle „Vollprofis“ mit Rat und Tat da und sofort war der Luftdruck Schuld, welcher dann um 0,05 korrigiert wurde . 😆 ist natürlich völliger Quatsch. Oder die Helden, die nach Kurzem auf der Renne etwas übermotoviert werden, ihre Reifen kaputt fahren oder (meist) stets weit nach dem Kurvenausgang ihre Kiste low-siden … 🤣 weil „der Luftdruck nicht gestimmt hat“. Auch hier sieht man immer in der Analyse, dass ihre Gashand sehr falsch agierte. Hingegen sieht man bei Fahrern, die schön sauber fahren und rund, viel eher sehr sehr schöne Reifenbilder! Am Anfang fährt man einfach nicht „rund“ genug, um den Reifen wirklich im Griff zu haben. Gerade das Hinterrad leidet enorm unter vielen Rollphasen und viel zu abruptem Gas aufziehen. Bei Vollast und extrem leistungsstarken Bikes können Temperaturen an der Reifenoberfläche von 150+ erreicht werden!) Also: - auf den Luftdruck achten ist wichtig, jedoch hat es Spielraum - Die Reifenoberfläche im Blick zu haben ist fast wichtiger, denn diese spricht eine eindeutige Sprache. - Auch das eigene Fahrverhalten genauer zu analysieren, denn dass ist massgeblich für den Reifenzustand verantwortlich. - Was jeder kennt ist diese Regel beim Bremsen. Die Bremse wie langsam vorzuspannen, um den Reifen vorzubereiten - und dann voll rein. Exakt gleiches gilt für das Hinterrad. Der will nämlich auch lieb behandelt werden, denn dann funktioniert er extrem gut und kann die Kräfte sehr sauber auf die Strasse bringen. Hoffe, dass hilft mal ein bisschen, um grob eine Übersicht und einen Einstieg zu bekommen. Klar kann man viel weiter abtauchen und dann noch das Fahrwerk mit einbeziehen, und so weiter, aber eben - nach Eins kommt Zwei. Und jetzt: gute Fahrt! 😏👍🏽
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  2. So! Ich fummel mir grad die Mitas SF+ auf die Rolle Draht..... ALTER! Ich hab noch nie einen so beschissen störrisch aufzuziehenden Reifen gehabt, meine Frau musste mithelfen und hat um Ihr Leben gebangt! Ich brauchte noch nie, auch im Winter bei 0Grad in der Garage einen Helfer! Vorne ging, Hinten haste den ersten Wulst schon nicht im Guten über die Felge bekommen, bis der Rest drauf war, war harte Arbeit.... Mann Mann Mann! Jetzt muss der aber beim fahren glänzen, die Ersparnis hab ich schon in Schweiß in der Garage gelassen!!!! Sven
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  3. Echt störrisch die Teile, die Flanken sind so hart, wahrscheinlich kann man die auch ohne Luft fahren ...😉 Hab die eben noch fix angefahren, machen keinen schlechten ersten Eindruck. Sven
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  4. Bei der Ducati ist der Unterschied nicht spürbar. Bin selbst beide gefahren und habe aktuell auch noch eine gemappte SM 700 im Stall, weiß also wovon du redest 😃
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  5. Sollte ich mir die Mitas nochmal aufziehen, leg ich die vorher für 30 Min bei 150°C in den Backofen. Was meint Ihr eher Umluft, oder Ober/Unterhitze, könnte auf der Webseite von Mitas nix dazu finden....😂
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  6. 1 point
  7. Hatte eine euro4 hym, bin auch die Euro5 gefahren. Konnte keinen Unterschied feststellen, ausser dass das Getriebe im 1. Gang überarbeitet wurde. Schalter besser mit Quickshifter vom 1. in den 2. wäre aber für mich kein Grund eine EU5 zu kaufen. konstantfahrruckeln hast auch bei der EU4, habe sie dann bei Deussen optimieren lassen, war schon ein grosser Unterschied. Ansonsten sind die DB angaben tiefer bei der EU 5, (unter 95)spielt aber nur auf einigen Strecken im Tirol eine Rolle
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  8. Bei mir klappt es.Also kein Riegel.
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  9. Vielen Dank @mabou950 für die ausführliche Antwort. LG Lars
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  10. So könnte bzw. könnte, bzw. wollte ich nicht touren. Eingeklemmt zwischen dem Gepäck ist es unbequem und auch unsicher. Im Vergleich dazu meine Lösung für größere Reisen.
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  11. Ja, das ist so. Sonst hätte ich es nicht geschrieben. 1,6 bar kalt ist zu wenig! Mindestens 1,9 solltest du kalt fahren und erstmal das Fahrwerk einstellen, denn da liegt das meiste Potential.
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  12. Wandern ist geil und macht den Kopf frei und zeigt uns, wie unbedeutend wir kleinen Menschlein doch sind! Anfang des Monats mal allein auf die Kreuzspitze + Hochvogel gegangen. Irgendwann trage ich das Bugfahrwerk einer abgestürzten Maschine nach dem zweiten WK ins Tal und häng es im Wohnzimmer auf... (Neee natürlich nicht)
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  13. Reifenluftdruck_250822_071550.pdf Mitas
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  14. Stilfser Joch Zum Glück nen Zeitpunkt erwischt an dem echt nix los war und man ohne wirklichen Verkehr und Bremsklötze hoch gekommen ist. Dafür dann aber oben komplett überlaufen. Von daher oben nur ein paar Fots gemacht, natürlich ne Wurst und ne Lemon Soda genossen und dann weiter übern Umbrail in die Schweiz zum Ofenpass.
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  15. Grüße vom Jaufenpass💪👍🌄🌞 Tom
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  16. Nach knapp 10 Jahren nur Hyper in der Garage, ist seit dieser Woche auch endlich wieder eine Monster eingezogen😊: Monster 1100 ABS von 2010 - div. "Mods" (Auspuff, offener Kupplungsdeckel...) sind in Anlieferung...😁
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